Seit 1988 im KKH - zuletzt als Prokurist

Applaus für Andreas Maus: Neuer Chef im Kreiskrankenhaus

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Sie leiten das Kreiskrankenhaus: Dr. Martin Oechsner (Ärztlicher Direktor, von links), Oberin Karla Krause-Heid (Personalleitung), der neue Geschäftsführer Andreas Maus, Christina Harthausen (Pflegedirektorin) und Jan Dreher (Vorstand des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf). 

Rotenburg. Das Kreiskrankenhaus in Rotenburg bekommt zum 1. März einen neuen Geschäftsführer: Andreas Maus aus Bebra. Der 50-Jährige war dort bislang Prokurist.

Maus arbeitet seit August 1988 im Kreiskrankenhaus.

Als er am Donnerstag bei einer Mitarbeiterversammlung als neuer Geschäftsführer des Rotenburger Kreiskrankenhaus vorgestellt wurde, gab es Applaus von der Belegschaft. Für Jan Dreher, Vorstand des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf, dem Träger des Kreiskrankenhauses, ein gutes Zeichen: „Diese spontane Reaktion zeigt mir, dass wir eine gute Wahl getroffen haben.“

Der 50-jährige Maus, der in Süß geboren wurde und heute in Bebra lebt, ist kein Unbekannter für die Mitarbeiter. Seit 1988 arbeitet er im Kreiskrankenhaus, zuletzt als Prokurist. „Mit ihm haben wir seit langer, langer Zeit wieder einen Geschäftsführer, der aus den eigenen Reihen kommt“, sagt Dreher, „er ist einer von uns“.

In den vergangenen Jahren hatte es in relativ rascher Abfolge zahlreiche Wechsel in der Geschäftsführung gegeben. 2015 ließ Reiner Schickling seinen Vertrag auslaufen. Sassan Pur, der in dieser Woche als neuer Geschäftsführer des Korbacher Stadtkrankenhauses vorgestellt worden ist, verabschiedete sich damals ebenfalls aus dem siebten Stock des 177-Betten-Akutkrankenhauses.

Das Nachfolge-Duo Margit Schmaus und Dr. Martin Oechsner, der heute noch Ärztlicher Direktor ist, blieb auch nur wenige Monate im Amt, bevor Ulrich Hornstein übernahm. Hornstein zog es allerdings schon nach einem Jahr in seine bayerische Heimat zurück.

Seinen Platz übernahm dann für vier Monate interimistisch der Mann, der jetzt auf Dauer der neue starke Mann sein soll: Andreas Maus. Er löst Frank J. Alemany (57) ab, dem er erst vor einem Jahr die Geschäfte übergeben hatte. Alemany hat seien Rückzug zum 1. Juli aus persönlichen Gründen angekündigt, bleibt aber noch bis dahin übergangsweise in Rotenburg. Dreher bedankte sich bei ihm „für die gute Zusammenarbeit“.

Maus freut sich auf seine neue Aufgabe und plant langfristig: „Ich möchte gerne bis zur Rente hier arbeiten.“ (ses)

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