Hexen, Ritter, Zombies

Annotopia: Im Rotenburger Schlosspark wird’s wieder wild

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Es wird wieder bunt: Bei der Premiere kamen zur Annotopia nach Rotenburg 6000 Besucher, in diesem Jahr wollen die Veranstalter die 10 000-Besucher-Marke knacken.

Nach dem Hindernislauf Red Castle Run steht mit Annotopia schon das nächste Großereignis in Rotenburg in den Startlöchern.

Das Fantasy-Festival Annotopia, das im vergangenen Jahr mit rund 6000 Besuchern Premiere im Schlosspark gefeiert hat, lockt am Wochenende, 7. und 8. September, wieder allerhand Piraten, Indianer, Ritter, Hexen, Zombies und andere Fabelwesen in die Fuldastadt.

Die Veranstalter, die Firma Noa Entertainment aus Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der städtischen Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg (MER), haben für die zweite Auflage des nach eigenen Angaben „größten Fantasy-Festival Deutschlands“ ein ehrgeiziges Ziel: „Wir wollen in Rotenburg diesmal die 10 000-Besucher-Marke knacken“, sagt MER-Chef Torben Schäfer. Er verweist auch auf die zeitgleich zur Annotopia in Kassel stattfindende Connichi (6. bis 8. September), Deutschlands größte Manga-Messe, die jährlich mehr als 25 000 Menschen mit ausgefallenen Kostümen nach Nordhessen lockt. „Wir hoffen, dass viele Menschen das Wochenende nutzen, um gleich beide Festivals zu besuchen.“

Eine der buchstäblich größten Attraktionen: Der Dache "Fangdorn"

Fest steht schon jetzt, dass die zweite Annotopia größer werden wird als im vergangenen Jahr. Haben 2018 noch rund 250 Künstler, Darsteller, Händler und Handwerker mitgewirkt, rechnet Schäfer für dieses Jahr mit 500, teils aus dem europäischen Ausland. Sie präsentieren sich am Samstag ab 11 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr auf der Bühne, in Camps und über das komplette Gelände verteilt. Fotostrecke

Aufgrund der großen Nachfrage bei der Premiere wird die Festivalfläche übrigens auf den gesamten Schlosspark sowie den Bereich hinter dem Hallenbad ausgedehnt. Der Fahrradweg, der durch den Park führt, wird an dem Wochenende deshalb umgeleitet.

Eine der buchstäblich größten Attraktionen im diesjährigen Rahmenprogramm ist der Drache „Fangdorn“, ein zehn Meter langes und drei Meter hohes, vollautomatisches Kunstobjekt, das laufen, Rauch aus seinen Nüstern blasen und meterlange Feuerflammen speien kann.

Prost: Auch Star-Wars-Krieger, hier ein Archivbild aus dem vergangenen Jahr, dürften sich wieder unters Volk mischen. 

Ein übergeordnetes Motto gibt es bei Annotopia nicht, eine besondere Rolle wird diesmal auf dem Festivalgelände allerdings das Thema „Endzeit“ spielen. In einer abgeschirmten, aber für jeden Besucher frei zugänglichen „Stadt aus Stahl“ zeigen Künstler, wie sie sich das Leben nach der Apokalypse vorstellen. Am Samstagabend ab 19 Uhr haben dort allerdings nur Erwachsene Zutritt. Denn dann geht’s härter zur Sache: Es treten auf die Endzeit-Rockband „Megabosch“ aus Hannover und die Black-Sabbath-Tribute-Band „The Ugly Earthlings“ aus Bebra, zudem warten auf die Besucher Käfigkämpfe und eine Endzeitdisco. Schäfer: „Annotopia ist verrückt, aber macht unheimlich viel Spaß.“

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Info in Rotenburg, Marktplatz 2 und online: annotopia.eu. Tagestickets kosten im Vorverkauf elf Euro (ermäßigt sieben, Familienkarten 30 Euro), Wochenendtickets 17 Euro (ermäßigt elf, Familienkarten 47 Euro). Der Vorverkauf endet am Sonntag, 1. September. Weitere Karten gibt es an der Tageskasse.

Quelle: HNA

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