Im September 

"Annotopia" soll Rotenburg in eine Fantasiestadt verwandeln

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Marc Mense alias Professor Abraxo ist seit 2010 mit seiner Zeitmaschine unterwegs. Anfang September nimmt er die Besucher des Fantasy-Festivals mit auf eine zweitägige Zeitreise in den Schlosspark Rotenburg. In den passen gut 10 000 Besucher.

Rotenburg. Cowboys und Indianer, Elfen und Feen, Germanen aus dem Mittelalter und ein Hauch von Star Wars: Annotopia soll Rotenburg in eine Fantasiestadt verwandeln. 

Das Festival „Annotopia“ wird Rotenburg im September in einen Schmelztiegel mit historischen Figuren und fantastischen Kreaturen verwandeln. Los geht’s im Rotenburger Schlosspark am Samstag, 1. September. Und das ist erst der Anfang – wenn es nach den Veranstaltern geht.

„Annotopia hat das Potenzial, das größte Fantasy-Festival Deutschlands zu werden“, sagt Dominik Klima, Geschäftsführer der Veranstaltungsfirma Noa Entertainment aus Nordrhein-Westfalen, die das Fantasy Festival ausrichtet. Die Veranstaltung sei so etwas wie die „Nachfolgerin der Mittelalterfestivals“, sagt Marc Mense, der als Professor Abraxo das Gesicht des Festivals ist. „In dieser Art hat es sowas in Deutschland noch nicht gegeben.“

Dabei sei „Annotopia“ aber wesentlich vielfältiger. „Das Ganze basiert eben nicht nur auf historischen Ereignissen, sondern ist viel mehr ein Rundumschlag. Hier treffen Gestalten aus verschiedenen Epochen, aus dem Wilden Westen, dem Mittelalter oder dem viktorianischen Zeitalter auf unreale Wesen“, so Mense. Auf Einhörner, Drachen oder auch mal einen Klonkrieger aus der Starwars-Saga.

Kommt im September nach Rotenburg: Professor Abraxo. 

Mehrere hundert Darsteller

Noch befinde man sich „in der Akquise-Phase“, berichtet Klima. Zwar habe man schon zahlreiche Mitwirkende angeheuert, darunter Darsteller und Schauspieler aus ganz Europa. Am Ende sollen es allerdings mehrere hundert Darsteller sein, die im Schlosspark Rotenburg, der nach Angaben der Stadt bis zu 10 000 Besucher fasst, für zwei Tage ihre Lager aufschlagen. Es werde jedoch nicht nur etwas dargestellt und vorgeführt, so das Veranstaltungsteam. Die Besucher sollen zu Mitwirkenden werden und könnten zum Beispiel bei den Piraten am Esstisch sitzen oder mit Sachsen und Germanen mittelalterliches Kirschbier schlürfen.

„Die Leute sollen bei Rotenburg nicht nur an den Kannibalen von Rotenburg denken.“

Dieses Konzept hat auch Torben Schäfer, Geschäftsführer der Marketing- und Entwicklungsgesellschaft Rotenburg (MER) überzeugt: „Die Leute sollen bei Rotenburg nicht nur an den Kannibalen von Rotenburg denken.“ Stattdessen wolle man „die Marke Rotenburg voranbringen“ – und vielleicht sogar zu Deutschlands neuer „Fantasiestadt“ machen. Mit dem Konzept, das ihm das dreiköpfige Team von Noa Entertainment vorgelegt hatte, sei er sofort einverstanden gewesen. Mit einer Bedingung: „Keine Zombies!“ Schließlich wolle man die Leute nicht schocken. Die Veranstalter versichern: „Es wird nichts Abstoßendes oder Beängstigendes geben.“ Im Gegenteil: „Annotopia ist ein Familienfest und sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet.“

Schäfer sieht in dem Fantasy-Festival sogar so viel Potenzial, dass es bereits jetzt für die nächsten drei Jahre fest im Rotenburger Veranstaltungskalender eingeplant ist.

Programm: Samstag, 1. September, von 11 bis 24 Uhr, Sonntag, 2. September, von 10 bis 19 Uhr. Tagestickets gibt es ab sofort im Vorverkauf ab neun Euro in der Rotenburger Tourist-Info und online unter: www.annotopia.eu

Quelle: HNA

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