Oberstleutnant Schreiber lobt Leistungen des Führungsunterstützungsbataillons 286

Alle sind gesund zurück

Getrommelt und gepfiffen: Weil das Heeresmusikkorps 2 noch auf dem Rückweg vom Einsatz im Kosovo war, musizierte beim Neujahrsappell in der Rotenburger Alheimerkaserne der Spielmannszug. Eine besondere Leistung im Schneetreiben und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, denn die Querflöte kann man nicht mit Handschuhen spielen. Fotos: Schaake

Rotenburg. Die Freude darüber, dass alle Rotenburger Soldaten von ihren Einsätzen im Ausland gesund zurückgekehrt sind, stand im Mittelpunkt des Appells und des Neujahrsempfangs des Führungsunterstützungsbataillons 286 in der Alheimerkaserne.

Oberstleutnant Gerald Schreiber und Bürgermeister Manfred Fehr wünschten den Soldaten für das neue Jahr viel Glück, Berufszufriedenheit, eine stabile Gesundheit und auch weiterhin eine gesunde Rückkehr aus dem Ausland.

Wie bereits gestern berichtet, werden ab Herbst dieses Jahres voraussichtlich 50 Soldaten des Rotenburger Fernmeldebataillons in Afghanistan im Einsatz sein, etwa 25 im Kosovo. Genaue Zahlen kann der Kommandeur noch nicht nennen.

2010 bringe für das Bataillon unverändert vielfältige Aufgaben, Einsatzverpflichtungen und Herausforderungen, „die uns erneut viel abverlangen werden“, sagte Schreiber beim Appell.

Großgerät fehlt

Es gelte, den guten Stand, den das Bataillon in der allgemeinmilitärischen Ausbildung erreicht habe, weiter auszubauen und die fachliche Ausbildung zu erweitern. Er sei sich bewusst, dass das dazu erforderliche Material, „insbesondere das fehlende Großgerät, uns aber auch in 2010 erst nach und nach zugeführt werden kann“, formulierte der Kommandeur am Donnerstagnachmittag: „Auch deshalb kommt es wieder auf unsere Kreativität und Flexibilität an, um diesem Mangel Rechnung zu tragen.“ Die Realität des Einsatzes sei seit geraumer Zeit auch in der Alheimerkaserne angekommen, sagte Schreiber - nicht nur bei den Führungsunterstützern, sondern auch bei den Feldjägern und den Sanitätern: „Auch zur Stunde leisten Soldaten aus Rotenburg ihren Dienst am Hindukusch, in Afrika und auf dem Balkan.“ Ausbildungsschwerpunkt sei in diesem Jahr die optimale Vorbereitung auf den Einsatz im Ausland.

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Soldaten sind gesund zurück

Schreiber dankte den Bürgern für das gute Verhältnis zu den Soldaten: „Ihre Verbundenheit ist toll und beeindruckend hier in Rotenburg.“

Stolz und zufrieden

„Sie alle können mit Stolz und Zufriedenheit auf das im vergangenen Jahr Geleistete zurückblicken“, rief der Kommandeur den Soldaten und zivilen Mitarbeitern zu. Und: „Sie haben unserem Verband zu einem sehr guten Ruf verholfen und dafür gesorgt, dass man die Qualität, die Professionalität und das Potenzial der 286er aus Rotenburg immer mehr zu schätzen weiß.“ Der schönste Erfolg sei zweifellos, dass alle Verbandsangehörigen wieder gesund aus den Einsatzgebieten zurückgekehrt seien. In seinen Dank bezog Schreiber ausdrücklich die Ehe- und Lebenspartner sowie ihre Familien mit ein.

Von Manfred Schaake

Quelle: HNA

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