Alheimer Apfeltag mit vielen Aktionen: Artenvielfalt erhalten

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Ob der Apfel schmeckt? Der zehn Monate alte Linus, hier mit Oma Ute Leimbach (von links) und Organisatorin Andrea Taylor, zeigte reges Interesse an den Früchten im Apfelmarkt in Niedergude.

Niedergude. Apfeltag in Alheim – das war eine Aktion rund um das beliebte Kernobst in und vor der Gudetalhalle in Niedergude.

Im Apfelmarkt in der Halle wurden unbehandelte Früchte aus Garten und Streuobstwiese ausgestellt.

Bei ihnen hatte die Natur ihre Spuren hinterlassen. Mit den auf Hochglanz polierten Exemplaren im Supermarkt konnten sie optisch nicht mithalten, doch zum Verzehr waren sie als reines Naturprodukt bestens geeignet. Im Landfrauen-Café gab es Kaffee und Kuchen, insbesondere Apfelkuchen- und Apfeltortenspezialitäten.

Zum Angebot gehörte auch frisch gepresster Apfelsaft. Der wurde vor der Gudetalhalle aus Früchten hergestellt und gegen eine Spende an die Besucher abgegeben. Die Äpfel für das Getränk hatten Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins Niedergude an Bäumen in der Flur oder bei Gartenbesitzern geerntet.

Ob der Apfel schmeckt? Der zehn Monate alte Linus, hier mit Oma Ute Leimbach (von links) und Organisatorin Andrea Taylor, zeigte reges Interesse an den Früchten im Apfelmarkt in Niedergude.

Vor Ort wurden die Früchte gewaschen, zermaischt und zu Saft gepresst. In der Gudetalhalle begutachtete der Pomologe Jan Bade von der Obstmanufaktur der Kommune Niederkaufungen zusammen mit seiner Kollegin Lissy Mikaly die von Besuchern mitgebrachten Äpfel und bestimmte die Sorten. Der Experte für den bewährten und historischen Obstanbau beantwortete Fragen der Gäste und gab Tipps rund um den Erhalt und die Pflege von Apfelbäumen.

„Schneewittchen“ gab den Besuchern Rätsel auf und bastelte mit den Kindern. Für die Organisation und den Ablauf war Andrea Taylor aus Niedergude zuständig.

Der Alheimer Apfeltag möchte einen Beitrag dazu leisten, dass die Artenvielfalt auf den Streuobstwiesen, in Gärten und im Feld erhalten bleibt. 

Quelle: HNA

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