Tiere lagen tot im Gehege

Neun Gänse und zwei Enten in Niedergude gerissen - DNA-Test läuft 

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Rotenburg: Neun Gänse und zwei Enten in Niedergude gerissen 

Insgesamt neun Gänse und zwei Enten sind am Wochenende bei Niedergude, trotz Elektrozaun, gerissen worden. Ob ein Wolf als Täter in frage kommt, werden DNA-und Kot-Tests zeigen.

Der Fall wird auf der Internetseite des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie unter der Überschrift „Wolf" als Verdachtsfall geführt.

Die Tiere waren laut Halter von einem 112 Zentimeter hohen, Strom führenden Zaun geschützt. Ein vom Land Hessen beauftragter Rissgutachter hat DNA-Proben entnommen, Außerdem wurde Kot gefunden, der nun ebenfalls untersucht wird.

Ein Wolf der Verursacher?

Ob als Verursacher ein Wolf infrage kommt, wird erst nach der Untersuchung des Genmaterials zu beantworten sein.

Niedergude liegt nur wenige Kilometer entfernt von Dens, Schemmern und Herlefeld, wo es in den vergangenen Wochen Wolfsaktivitäten gab. Seifertshausen, wo am 14. April zwei Schafe getötet wurden, aber noch kein Ergebnis der DNA-Proben vorliegt, ist fünf Kilometer entfernt.

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