Seit Standfest-Samstag nicht gesehen worden

Wanderer fanden Toten: Rotenburger starb an Alkoholvergiftung

Alheim. Wanderer haben am vergangenen Dienstag den Leichnam eines 64-Jährigen aus Rotenburg in der Schenkkopfhütte nahe des Alheimer Ortsteils Baumbach entdeckt. 

Die Schutzhütte dient als Zwischenstopp für Wanderer. Der Mann starb an einer Alkoholvergiftung, teilte die Polizei am Montag auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Ob sich der Mann absichtlich das Leben genommen hat, stehe nicht fest, heißt es von den Ermittlern. Beim Leichnam fanden sie drei Flaschen hochprozentigen Alkohol. Auch der genaue Todeszeitpunkt des Rotenburgers steht nicht fest – er könnte bereits am Sonntag, 1. Juli 2018, verstorben und bis zu seinem Auffinden durch die Wanderer nicht bemerkt worden sein, heißt es von der Polizei.

Der 64-Jährige war seit dem Abend des Strandfest-Samstags nicht mehr gesehen worden. Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung wurden bereits im Einsatz befindliche Polizeistreifen informiert, die mit einer Personenbeschreibung nach dem Rotenburger suchten. Zudem sei versucht worden, mit den Angehörigen des Vermissten Kontakt aufzunehmen. 

Konkrete Hinweise auf eine Suizidabsicht, etwa einen Abschiedsbrief, habe es allerdings nicht gegeben, teilte die Polizei mit.

Die Suche blieb bis vergangenen Montag erfolglos. Am Dienstag wurde der 64-Jährige dann in dem offenen Wanderunterstand gefunden. 

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion