Wurstwettbewerb in Kassel

Neun Betriebe aus Hersfeld-Rotenburg bei der Ahle-Worscht-Meisterschaft

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Sie sind bei den Meisterschaften dabei: Obermeister Markus Dreßler (Werra-Meißner, von links), Fleischermeisterin Gabriele Kästel (Schwalm-Eder-Kreis), Frank Heiden (stellv. Obermeister, Waldeck-Frankenberg), Obermeister Uwe Köhler (Hofgeismar-Wolfhagen), Obermeister Fritz Kästel (Schwalm-Eder), Obermeister Georg Schneider (Waldeck-Frankenberg), Rudi Döring (stellv. Landesinnungsmeister), Obermeister Heinz Müller (Hersfeld-Rotenburg), Stefan Völker (stellv. Obermeister, Schwalm-Eder), Obermeister Dirk Nutschan und Iris Nutschan (Kassel). 

Hersfeld-Rotenburg. Bei der Ahle-Worscht-Meisterschaft in Kassel gehen neun Fleischereifachbetriebe aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit insgesamt 32 Wurst-Proben an den Start.

„Unser Kreis macht traditionell gute bis sehr gute Wurst“, sagt Heinz Müller, Obermeister Bäcker- und Fleischer-Innung Hersfeld-Rotenburg. Deshalb sei er optimistisch, dass die Fleischer aus dem Landkreis ein ernstes Wörtchen um die beliebten Prämierungen in Gold oder Silber mitsprechen werden.

Dürre Runde, Stracke oder Feldkieker, luftgetrocknet oder geräuchert: Welche Ahle Worscht wirklich die beste ist, ist eine Glaubensfrage. Schon bei der Bezeichnung der nordhessischen Delikatesse scheiden sich die Geister: Worscht oder Wurscht oder doch nur Wurst? Fest steht: Das Beste an der Ahlen Worscht, wie sie Müller bezeichnet, ist die Vielfalt mit ihren unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, die von vielen Faktoren abhängig ist. Würzung, Reifung, Größe und die Umfeldbedingungen spielen eine wesentliche Rolle. Während die Produkte aus Hersfeld-Rotenburg traditionell geräuchert werden, setzen die Metzger aus dem Kasseler Raum und aus dem Werra-Meißner-Kreis eher auf luftgetrocknete Würste.

250 Proben eingereicht

Bei der Ahle-Worscht-Meisterschaft, einer gemeinsamen Veranstaltung von Fleischerbetrieben aus den Innungen Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder, Werra-Meißner, Hofgeismar-Wolfhagen, Stadt und Landkreis Kassel sowie Waldeck-Frankenberg, stehen rund 250 eingereichte Proben auf dem Prüfstand.

WalterLübcke

Gekürt werden die besten Produkte von einer Jury, die sich aus Fachjuroren und Laien zusammensetzt. Zu den bekanntesten Laien-Juroren zählt Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke. „Er macht das jetzt schon so lange, er geht inzwischen fast als Fachprüfer durch“, sagt Müller.

Die Fleischer-Innung Hersfeld-Rotenburg schickt drei Fleischermeister als Fachjuroren zur Meisterschaft: Dirk Holtz aus Bebra, Karsten Otto aus Bad Hersfeld und Peter Düker aus Alheim. Als Laienprüfer reisen der neue Kreishandwerksmeister Marco Diegel (Nentershausen), sein Vorgänger Klaus Stöcker (Bebra) und Ralf Stuckardt, Obermeister der Tischler-Innung, ins Kasseler Berufsbildungszentrum, wo heute ab 12.30 Uhr die eingereichten Wurstproben nach bestimmten Kriterien bewertet werden. Die Auswertung ist nicht öffentlich, wie die Veranstalter mitteilen.

Siegerehrung am 18. März

Gekürt werden die Gewinner bei einer Siegerehrung am Sonntag, 18. März, in der Fleischerei Bechtel in der Gemeinde Willingshausen (Schwalm-Eder-Kreis).

Diese Betriebe aus dem Kreis nehmen teil

Für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg bei der Ahlen-Worscht-Meisterschaft ins Rennen gehen neun Betriebe: Heinrich Bebendorf (Richelsdorf), Thomas Brand (Rotenburg), Dirk Holtz (Bebra), Fleischerei Holzhauer (Weiterode), Kanngießer GbR (Rotenburg), Fleischerei Knieß (Kleinensee), Heinz Müller (Lispenhausen), Thomas Riebold (Bebra) und Walter Schott (Fischbach).

Quelle: HNA

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