Feuerwehreinsatz auf Autobahn

Lkw brannte auf A4: 70.000 Euro Schaden - Verkehr nur einspurig

Ein Feuerwehrmann steigt in sein Auto.
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Auf der A4 war die Feuerwehr im Einsatz. Ein Lkw stand in Brand (Symbolbild).

Die A4 war im Kreis Hersfeld-Rotenburg bei Wildeck nach dem Brand eines Lkw am Montagabend (28.09.2020) gesperrt. Bis zur Sanierung der Autobahn läuft der Verkehr bis auf Weiteres einspurig.

Update von Dienstag, 29.09.2020, 08.15 Uhr: Die Vollsperrung auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach in Fahrrichtung Westen nach einem Lkw-Brand am Montagabend (28.09.2020) ist aufgehoben, das teilte das Polizeipräsidium Osthessen am Dienstagmorgen (29.09.2020) mit.

Der Verkehr wird aktuell einspurig an der Unfallstelle auf der A4 vorbeigeleitet. Das solle laut Angaben des Polizeipräsidiums Osthessen bis zur Sanierung der Autobahn auch so bleiben. Der Zeitpunkt der anstehenden Sanierung der A4 zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach in Fahrrichtung Westen sei allerdings noch nicht bekannt. Die Beamten schätzen den bei dem Brand entstandenen Sachschaden am Sattelauflieger und an Einrichtungen der Bundesautobahn auf etwa 70.000 Euro.

Lkw brennt auf A4: Reifen eines Sattelaufliegers hatte Feuer gefangen

Update von Dienstag, 29.09.2020, 06.30 Uhr: Die Vollsperrung auf der A4 zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach in Fahrrichtung Westen dauert laut aktuellen Polizeimeldungen an. Hier war am Montagabend (28.09.2020) der Sattelauflieger eines Lkws in Brand geraten.

Der 54-jährige polnische Fahrzeugführer des Sattelzuges befuhr laut Angaben der Polizei den oben genannten Autobahnabschnitt der A4 und bemerkte Rauchentwicklung im hinteren Bereichs des Fahrzeugs. Der Sattelzug war mit Garnspulen aus Metall beladen. Als der Fahrer anhielt, stellte er fest, dass der hintere rechte Reifen des Sattelaufliegers brannte. Gemeinsam mit einem weiteren, hinzugekommenen Verkehrsteilnehmer wurden Löschversuche unternommen, welche sich frühzeitig als nicht erfolgversprechend erwiesen. Um die Sattelzugmaschine vor den Flammen zu schützen wurde diese von dem Auflieger, welcher kurz darauf in Vollbrand stand, abgekoppelt.

Vollsperrung auf der A4: Bergungsarbeiten dauern an

Die Löscharbeiten der aus dem gesamten Umkreis alarmierten Feuerwehren zog sich über etwa eineinhalb Stunden hin, teilte die Polizei am Dienstagmorgen (29.09.2020) mit. Im Anschluss mussten noch Trümmerteile von der Fahrbahn geräumt werden. Kurz vor 23 Uhr am Montagabend (28.09.2020) konnte laut Polizeimeldung damit begonnen werden, die Fahrzeuge, welche zwischen der A4-Anschlussstelle Wildeck-Obersuhl und dem Ereignisort in der Vollsperrung standen, an der Unfallstelle vorbeifahren zu lassen.

Laut Angaben der Polizei sind die Bergungsarbeiten am frühen Dienstagmorgen (29.09.2020) noch im Gange. Die Vollsperrung der A4 zwischen der Anschlussstelle Wildeck-Obersuhl und der Anschlussstelle Wildeck-Hönebach wird voraussichtlich noch mindestens bis in Morgenstunden andauern.

Brand auf A4: Schaden in Höhe von rund 70.000 Euro

Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Den Sachschaden am Sattelauflieger und an Einrichtungen der Bundesautobahn schätzen die Beamten auf etwa 70.000 Euro. Als Brandursache wird nach derzeitigem Ermittlungsstand ein technischer Defekt angenommen.

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Wildeck-Obersuhl, Wildeck-Hönebach, Bad Hersfeld, Bebra und Ronshausen, das Technische Hilfswerk Bad Hersfeld und das Deutsche Rote Kreuz sowie die Autobahnmeisterei Hönebach eingesetzt.

Brand auf A4: Vollsperrung der Autobahn

Erstmeldung von Montag, 28.09.2020, 20.07 Uhr: Wildeck - Wegen eines Feuerwehreinsatzes ist die A4 zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach in Fahrrichtung Westen am Montagabend, 28.09.2020, gesperrt. Das teilte die Polizei in einer Erstmeldung mit.

Nach ersten Informationen geriet auf der Autobahn 4 gegen 19.15 Uhr der Sattelauflieger eines Lkws in Brand. Laut Polizei ist die Feuerwehr bereits vor Ort. Die A4 ist in Fahrtrichtung Westen aufgrund der Löscharbeiten gesperrt. (Philipp Zettler und Helena Gries)

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