Land Hessen unterstützt Modernisierung des Waldschwimmbades

32 000 Euro für das Rotenburger Freibad

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Besuch aus Wiesbaden: Jens-Uwe Münker (Zweiter von links), Abteilungsleiter Sport im Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport, brachte einen Bewilligungsbescheid über 32 000 Euro für Erhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Freibad mit nach Rotenburg. Über die Förderung freu ten sich – von links – Bürgermeister Christian Grunwald, Werner Spill vom Bäderbetrieb der Stadt, Stadtrat Heinrich Gering, die Landtagsabgeordnete Karina Fissmann mit dem neun Wochen alten Sohn, Roland Schwarz und Stadtrat Klaus Troch.

Das Freibad in Rotenburg wird vom Land Hessen gefördert. Einen Bescheid über 32 000 Euro übergab der Abteilungsleiter Sport im Hessischen Innenministerium, Jens-Uwe Münker, an Bürgermeister Christian Grunwald.

Bewilligt wurde das Geld aus dem Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM), mit dem das Land den Erhalt und die Modernisierung von Frei- und Hallenbädern fördert. „Der bewilligte Betrag muss der Schwimmförderung dienen“, sagte der Abteilungsleiter. Spaßeinrichtungen wie Wasserrutschen würden nicht gefördert. Der Zuschuss betrage ungefähr 30 bis 40 Prozent.

Das Programm sei zu Jahresbeginn für weitere fünf Jahre mit 50 Millionen Euro neu gestartet. Davon würden jährlich zehn Millionen eingesetzt. Die Höchstsumme für ein Förderprojekt betrage eine Million Euro. Davon sei Rotenburg mit seinen Vorhaben im Waldschwimmbad weit entfernt.

„Für den Nettobetrag von 98 000 Euro haben wir die Förderung beantragt“, stellte Roland Schwarz – für den Hochbau und den Unterhalt der städtischen Gebäude zuständiger Mitarbeiter – die Erhaltungs- und Erneuerungsarbeiten vor. Die umfassen nach seiner Auflistung den Fliesenbelag in der Damen- und Herrenumkleide, die Wasseraufbereitung, die Temperatur- und Uhranzeige, die Heizungssteuerung, den Frequenzumwandler, den morschen Jägerzaun um das Schwimmbad und das Geländer am Sprungturm.

Über den Fortbestand von Hallen- und Freibad in Rotenburg habe es auch in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen geben, doch stets hätten sich alle für den Erhalt ausgesprochen, betonte Bürgermeister Christian Grundwald. Die Bedeutung der Bäder für das Schwimmenlernen der Kinder, den Schwimmsport und die Bewegung älterer und gehbehinderter Mitbürger machten Werner Spill vom Bäderbetrieb der Stadt sowie die Stadträte Heinrich Gering und Klaus Troch deutlich. Die Landtagsabgeordnete Karina Fissmann sprach sich beim Betrieb und Unterhalt der Schwimmbäder für eine Pflichtaufgabe der Kommunen aus.

Weitere Förderbescheide hatte Jens-Uwe Münker noch nicht mit in den Kreis Hersfeld-Rotenburg gebracht. Zwei Anmeldungen für eine SWIM-Förderung über den Landkreis gibt es noch – eine in Bebra mit Baubeginn April 2020 und eine in Heringen mit einem noch nicht benannten Termin.

Quelle: HNA

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