Bürgerinitiative kündigt weitere Aktivitäten an

1600 Unterschriften für Erhalt der Orthopädie in Bad Hersfeld gesammelt

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Die Klinik für Orthopädie in Bad Hersfeld.

Bad Hersfeld. Nach der Gründung der Bürgerinitiative mit rund 120 Mitgliedern, arbeitet das Sprechergremium weiter an der Zielsetzung, die Orthopädie in Bad Hersfeld zu erhalten.

Meike Wienhold, die Initiatorin, und viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind gegenwärtig unterwegs, um weitere Unterschriften zu sammeln. Über 1.600 Unterschriften gibt es bereits. Viele davon sind Patienten, die „ihre“ jetzige Ortho kennen und schätzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative.

Patienten wollen nicht ans HKZ wechseln

Sehr viele Patienten hätten, so Wienhold, eindeutig erklärt, dass sie die Orthopädie im HKZ nicht mehr als ihre Behandlungsstätte wählen würden. Das würde bedeuten, so Bilanz-Experte der BI, Hans-Jürgen Schülbe, dass die Orthopädie keine Jahresüberschüsse mehr erzielen würde. Aus den bisher erzielten Überschüsse im sechsstelligen Bereich habe die Orthopädie dem Klinikum ein Darlehen in Millionenhöhe gewährt.

Meike Wienhold kündigt demnächst Infostände in den Innenstädten an und hofft, bald mit dem Kreisausschuss und den Kreistags-Fraktionen ins Gespräch zu kommen, um die Argumente für den Erhalt der Klinik in Bad Hersfeld vorzustellen. Das schließt auch die finanzielle Situation ein. Deshalb wartet die BI gespannt auf die Bilanz-Jahreszahlen aus 2017 für HKZ, Klinikum und Orthopädie. (red/zac)

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Das sagt Martin Ködding, Geschäftsführer des Klinikums.

Quelle: HNA

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