Entwicklung der Kali-Region vorantreiben

Werra-Ulster-Weser-Fonds: Bewerbungsfrist für Fördergeld verlängert

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Die Region soll aufblühen: Um die nachhaltige Entwicklung des Kali-Reviers trotz Corona-Krise voranzutreiben, wurde die Bewerbungsfrist für den Werra-Ulster-Weser-Fonds verlängert. Unser Bild zeigt die Abraumhalde des Philippsthaler K+S-Standorts Hattorf, die auf dem Gebiet der Gemeinde Hohenroda liegt. 

Der Werra-Ulster-Weser-Fonds soll die Entwicklung der Kali-Region vorantreiben. Die vierte Förderrunde wurde aufgrund der andauernden Corona-Krise nun bis zum 31. Mai verlängert.

Durch den weltweiten Ausbruch des Coronavirus sind auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg Teile des öffentlichen Lebens über Wochen hinweg zum Erliegen gekommen. Die Auswirkungen machen sich nicht nur bei vielen Privatpersonen im Alltag bemerkbar, auch Vereine und Institutionen mussten ihre Arbeit einschränken oder einstellen. „Trotz der derzeitigen Lage wollen wir das Anliegen, eine nachhaltige Entwicklung der Kali-Region voranzutreiben, nicht vernachlässigen“, sagt Hersfeld-Rotenburgs Landrat Dr. Michael Koch.

Passgenau für dieses Vorhaben bestimmt ist das Fördergeld aus dem Werra-Ulster-Weser-Fonds. Die vierte Förderrunde wurde aufgrund der weiter andauernden Corona-Krise jetzt um vier Wochen bis zum 31. Mai verlängert.

Noch immer verbleibt in den Fördertöpfen des Bundesumweltministeriums eine Summe von rund 300 000 Euro, die komplett in die Kali-Region investiert werden soll.

Zur Bewerbung aufgerufen sind im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bis Ende Mai die Gemeinden Philippsthal und Hohenroda sowie die Stadt Heringen, wobei auch Kooperationsprojekte mit anderen Kommunen möglich sind. „Sowohl Privatpersonen als auch Vereine und Institutionen erhalten damit vier Wochen länger die Chance, ihre Projekte bei uns einzureichen“, sagt Landrat Koch. Die einzelnen Projektkosten müssen bei mindestens 5000 Euro liegen, die maximale Förderung pro Projekt beträgt 100 000 Euro, bei einer Förderquote von in der Regel 60 Prozent der Bruttokosten.

Wer einen Förderantrag stellen möchte, sollte sich vorab von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises beraten lassen. Johanna Sick ist die zuständige Ansprechpartnerin, erreichbar unter Telefon 0 66 21 / 94 41 71. Den Förderantrag mit allen Informationen zu den notwendigen Antragsunterlagen und eine entsprechende Förderrichtlinie finden Interessenten im Internet. (red/pgo)werra-ulster-weser-fonds.de

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