Finanzwirt erhielt 95 Prozent der Stimmen

SPD Philippsthal nominiert Timo Heusner zum Bürgermeisterkandidaten

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Er soll Rathaus-Chef werden: Timo Heusner (Mitte) wurde von der SPD Philippsthal als Bürgermeisterkandidat nominiert. Mit ihm freuen sich von links Bernd Schuldt (SPD-Gemeindeverbandsvorsitzender), Bärbel Führer (Erste Beigeordnete), Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke, Sandra Heusner, Andreas Nennstiel (Fraktionsvorsitzender) und Ilona Oechel-Henkel (Vorsitzende der Gemeindevertretung. Foto: SPD Philippsthal/nh

Philippsthal. Der Philippsthaler Finanzwirt Timo Heusner (39) wird für die SPD im nächsten Jahr als Bürgermeisterkandidat in Philippsthal antreten. Er wurde am Donnerstag nominiert.

Heusner erhielt 95 Prozent der Stimmen in seinem Ortsverein. Das teilte der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Nennstiel mit. Heusner arbeitet beim Finanzamt Hersfeld-Rotenburg.

„Der Kandidat hat unsere Mitglieder vollkommen überzeugt“, sagte Nennstiel. Heusner verfüge als verbeamteter Finanzwirt über langjährige Erfahrungen in der Verwaltung und genügend Fachwissen für den Haushalt. Eine digitale- und bürgerfreundliche Verwaltung unter einen Hut zu bringen, habe Timo Heusner schon am Finanzamt erfolgreich erproben können, meinte Nennstiel weiter. Als ursprünglich ausgebildeter Forstwirt bringe Heusner auch noch eine Menge praktische Erfahrung mit. Neben seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit bei der deutschen Steuergewerkschaft ist der 39-jährige Heusner aktiver Fußballspieler und Fußballtrainer.

Zusammenhalt in der Gemeinde, das generationsübergreifende Mitnehmen aller Menschen aus allen Ortsteilen sei sein Credo, erklärte Heusner. So soll das Thema Kinder und Familie im Mittelpunkt seines Wahlkampfes stehen. Älteren Mitbürgern soll ein möglichst müheloses Verbleiben in der Gemeinde ermöglicht werden, dazu gehörten auch ein Angebot für altersgerechtes Wohnen und die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung.

Kostenlose Bildung und Betreuung von Anfang an und die Sicherung des Schulstandortes Philippsthal seien wichtig für Heusner, ebenso die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die Ansiedlung von Familien solle dem demografischen Wandel entgegenwirken. Viele dieser Themen sind schon angepackt und auf einem guten Weg. „Wir können aber noch besser werden“, meint Bürgermeisterkandidat Heusner.

Die digitale Welt und Vereinzelung in der Gesellschaft verunsichere viele Menschen. Umso wichtiger sei es, den Menschen zuzuhören und ihre Wünsche und Anregungen ernst zu nehmen. (red/sis/rey)

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