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Olympische Winterspiele für Schüler in Philippsthal

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Olympische Ringe: Die Gruppe von Annika Heimroth hat ein Mosaik aus Fliesen gebastelt. © privat

Philippsthal. In Pyeongchang fanden im Februar die Olympischen Winterspiele statt. In Kooperation mit der Deutschen Olympischen Akademie mit dem Bewegungs- und Lernprogramm „Olympia ruft: Mach mit!“ holte die Kreuzbergschule den Olympischen Gedanken aber auch nach Philippsthal und veranstalteten eine olympische Projektwoche.

Am Montag gab es eine feierliche Eröffnung, an der auch Bürgermeister Ralf Orth teilnahm und einige Worte sagte. Die Mannschaften der einzelnen Länder liefen unter Applaus auf das Schulgelände ein und das Olympische Feuer der Schule wurde entzündet. Während der Projektwoche arbeiteten alle Kinder zu verschiedenen Themen rund um Olympia in altersgemischten Gruppen.

Am Dienstag verbrachten die Schüler zunächst ihre Arbeitszeit in den Projektgruppen oder besuchten die Stationen der DOA (Deutsche Olympische Akademie), bei denen sie ein Quiz machen konnten oder verschiedene Teambildungsspiele ausprobierten. Dieser Tag war besonders, denn der Olympionike Lucas Schäfer, ein Ruderer, war an der Kreuzbergschule zu Gast. Die Schüler konnten ihm Fragen stellen und ein Autogramm holen. Am Mittwoch war der große Wettkampftag. Die Kinder kamen zur Winterolympiade in die Turnhalle. In verschiedenen Wettkämpfen absolvierten sie die Disziplinen Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und zum Schluss gab es das große Bobfahren.

Dank einer großzügigen Obstspende der Ulsterwiese und der Unterstützung des Fördervereins sowie der Hilfe einiger fleißiger Mütter, konnten die Kinder sich an diesem Tag bei einem Smoothie stärken. Am Donnerstag hatten die Schüler noch Zeit, die Arbeiten in den Gruppen fertigzustellen.

Am Freitag trafen sich dann alle Kinder der Kreuzbergschule und viele Eltern in der Turnhalle zur gemeinsamen Siegerehrung und Abschlussfeier. Klaus-Dieter Radick spielte wie bei der Eröffnung die Fanfare. Andrea Linhos stellte die Gruppenarbeiten vor. Bei Barbare Sammert wurden Skisprungschanzenmodelle gebaut. Rebecca Lehmann stelle mit ihrer Gruppe die einzelnen Disziplinen der Olympischen Spiele nach und hielt diese in Fotografien fest. Außerdem backte sie Olympiaplätzchen, die alle Kinder probieren durften. Frau Göpfert hat mit ihrer Gruppe das Thema Paralympics besprochen und darüber einen Film gedreht. Bei Ellen Meister wurden fleißig Freundschaftsarmbänder in den koreanischen Farben geflochten, die dann an die Kinder verschenkt wurden. 

Die Gruppe von Nicole Dolch übte einen Olympiasong ein, den sie bei der Abschlussfeier vortrug. In der Gruppe von Elke Kirschner und Monika Bertz wurden koreanische Tänze eingeübt. Bei Annika Heimroth wurde ein großes Olympiamosaik aus Fliesen hergestellt, das einen Platz in der Schule finden wird. Dank geht diesbezüglich an die Firma Fliesen Katzmann aus Heringen. (red/pal)

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