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Nach Brand: K+S-Standort Hattorf produziert wieder

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Von: Lasse Deppe

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Heringen/Hattorf. Nach der im Dezember abgeschlossenen Reparatur des Brandschadens in der Fabrik sowie der Erteilung einer Versenkgenehmigung hat der Düngemittelhersteller K+S den Standort Hattorf des Werkes Werra am Montag wieder angefahren.

Am Dienstag wurde bis auf weiteres wieder die volle Produktion wieder aufgenommen. Die bisher von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter konnten laut einer Pressemitteilung wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Aufgrund der zwischenzeitlich leicht verbesserten Wasserführung in der Werra und bei Nutzung aller zur Verfügung stehenden Entsorgungswege – Versenkung, Einleitung in die Werra, Zwischenstapelung von Salzlösungen unter Tage sowie Verwertung von Haldenwässern zur Flutung des Bergwerkes Bergmannssegen-Hugo – produzieren nun alle Standorte des Werkes Werra in vollem Umfang, heißt es.

Da die genehmigte Versenkmenge von 5.000 Kubikmeter/Tag zusammen mit der Einleitung in die Werra sowie den sonstigen Entsorgungswegen keine vollständige Entsorgung aller Salzabwässer erlaubt, ist nicht auszuschließen, dass bei anhaltendem Niedrigwasser die Produktion erneut eingeschränkt werden muss, wenn in den Speicherbecken kein Platz mehr zur Verfügung steht.

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