Hessische Justizministerin zu Besuch

Kühne-Hörmann: "K+S hat im Werratal Maßstäbe gesetzt"

Technik, die beeindruckt: Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (Mitte) im K+S-Werk Werra mit von links Heiko Spaniol (Leiter übergreifende Funktionen über Tage), Dr. Peter Puder (Leiter Umwelt und Genehmigungen) und Betriebsrat André Bahn. Foto: Landsiedel

Philippsthal. Tief beeindruckt zeigte sich die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann anlässlich ihres Besuchs im K+S Werk Werra in Philippsthal von der neuen Kainitkristallisations- und Flotationsanlage.

„Ihnen ist es super gelungen, Ökonomie und Ökologie zu vereinbaren. Mit dieser Anlage haben Sie Maßstäbe gesetzt, an die andere erst einmal herankommen müssen“ lobte die Ministerin, die damit die Zukunftsfähigkeit des Kali-Standortes langfristig gesichert sieht.

Auch Mittelstand profitiert

„Ein Weltunternehmen mit Standort in der Region ist schon etwas Besonderes“, so Kühne-Hörmann unter Verweis auf die vielen Arbeitsplätze, die direkt und indirekt mit K+S zusammenhängen. So würden auch mittelständische Unternehmen wie der Eiterfelder Anlagenbauer EBNER, der an der Realisierung der Aufbereitungsanlage maßgeblich beteiligt war, von der Nachbarschaft zu einem Weltkonzern profitieren.

Dr. Peter Puder, Leiter der Abteilung Umwelt und Genehmigungen bezeichnete die Maßnahmen zum Gewässerschutz als wichtigen und notwendigen Baustein, um das Werk und K+S zukunftsfähig zu machen. Gegenüber der Ministerin bekräftigte Dr. Puder ausdrücklich, dass K+S langfristig in der Region produzieren wolle.

Eine Botschaft, die Betriebsrat André Bahn, der das Werk Werra als wichtigen Arbeitgeber in der Region und damit auch in der sozialen Verantwortung sieht, sicherlich gerne vernommen hat.

Im Rahmen der Zukunftswochen „Ökologie und Ökonomie“ sind zur Zeit die Minister und Staatssekretäre der schwarz-grünen Landesregierung hessenweit unterwegs, um rund einhundert Einrichtungen, Projekte und Institutionen, die für die Schwerpunkte der Politik und die Zukunftsfähigkeit Hessens stehen sollen, zu besuchen und im Vorfeld der Ende Oktober anstehenden Landtagswahlen Flagge zu zeigen.

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