Mehr Umsatz und Gewinn

Kali- und Salzproduzent K+S startet mit Zuwächsen ins Jahr

Kassel/Philippsthal. Der Kasseler Kali- und Salzproduzent K+S ist gut ins neue Jahr gestartet. Umsatz und Gewinn sind gestiegen.

Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, stieg der Umsatz im ersten Quartal dank des Beitrags des neuen Kalibergerwerks Bethune in Kanada sowie gestiegener Preise um vier Prozent auf 1,17 Milliarden Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – eine der wichtigsten Unternehmenskennzahlen Bilanz – legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar um zwölf Prozent auf 237 Millionen Euro zu. Unterm Strich bleibt ein Reingewinn von 83,6 Mio. Euro – 11,6 Prozent weniger als im ersten Quartal 2017. Gründe für den Rückgang sind allerdings ein schwächeres Finanzergebnis und steuerliche Effekte.

Angesichts der soliden Quartalszahlen bekräftigte Vorstandschef Dr. Burkhard Lohr die Prognose für das Gesamtjahr. Es wird ein  „spürbarer“ Umsatzanstieg und ein „deutlich“ höheres Ergebnis erwartet. Wie berichtet, hatte K+S im äußerst schwierigen Jahr 2017 unterm Strich 145 Mio. Euro verdient – das drittschlechteste Ergebnis der vergangenen zehn Jahre. „Alles in allem haben wir ein solides Quartal gesehen. Wir bleiben zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Jahres“, sagte Lohr.

Unterdessen ist im Januar die so genannte KKF-Anlage am Standort Hattorf (Kreis Hersfeld-Rotenburg) in Betrieb gegangen. Sie reduziert die Salzabwasser um 20 Prozent und gewinnt zusätzlich 260 000 Tonnen verkaufsfähiges Material.

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