Unternehmen will flüssige Rückstände an Halden verringern

K+S-Wettbewerb zur Abwasser-Reduzierung: 44 Vorschläge eingegangen

Philippsthal/Heringen. Insgesamt 44 Vorschläge aus 16 Ländern sind zum Einsendeschluss im K+S-Ideenwettbewerb zur Salzwasser-Reduzierung an den Abraumhalden eingereicht worden.

Unter den Teilnehmern sind laut Pressemitteilung des Unternehmens Wissenschaftler, Unternehmen, Institute und Studenten, aber auch Laien aus aller Welt. 

„Das große Interesse und die hohe Anzahl an eingereichten Ideen haben unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Wir sind jetzt auf die Auswertung der eingereichten Konzepte gespannt und hoffen, dass umsetzbare Ideen darunter sind“, sagt Mark Roberts, Chief Operating Officer bei K+S. In der nächsten Phase der sogenannten Brine Challenge bewertet eine Jury aus externen und K+S-internen Experten die eingereichten Vorschläge. Zu den externen Juroren gehören Dr. Bernhard Middendorf vom Fachbereich Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen der Universität Kassel sowie Prof. Dr. Gerald Ziegenbalg als Experte für Salzchemie, Baustoff- und Geotechnik.

Bis zu drei der besten Ideen werden dann im April 2019 mit jeweils 20 000 Euro prämiert. Mit dem am 20. September gestarteten Wettbewerb sucht K+S nach neuen Möglichkeiten, um die stetig anfallenden Salzabwässer der Rückstandshalden, die durch Regen entstehen, deutlich zu reduzieren. 

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Rubriklistenbild: © Nadine Maaz

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