Keine Symptome - Besuchsrecht eingestellt

Haus Kreuzberg in Philippsthal: Tests ergaben weitere Corona-Fälle

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Besuche von Angehörigen sind derzeit nicht möglich: Bei mehrere Mitarbeiter und Bewohner des evangelischen Pflegeheims Haus Kreuzberg in Philippsthal wurden positiv auf das Corona-Virus getestet.

Im Pflegeheim Haus Kreuzberg in Philippsthal ist bei weiteren Personen das Coronavirus nachgewiesen worden. Auch sie haben aber keine Symptome. 

Nachdem bei einer Routinetestung im Pflegeheim Haus Kreuzberg in Philippsthal festgestellt worden war, dass sich eine Bewohnerin mit dem Coronavirus infiziert hat, sind nun alle Bewohner und Mitarbeiter getestet worden.

Die Auswertung ergab, dass sich eine weitere Bewohnerin und eine Praktikantin mit dem Coronavirus infiziert haben. Das geht aus einer Pressemitteilung der Evangelischen Pflegedienste hervor. Wie die zuerst positiv getestete Bewohnerin, zeigen demnach auch die beiden anderen Betroffenen keinerlei Symptome. 

Seitens der Einrichtung seien alle hygienischen Folgemaßnahmen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes umgesetzt worden. Die beiden Bewohnerinnen wurden in Einzelzimmern untergebracht. Das Besuchsrecht der Angehörigen wurde vorerst zum Schutz aller Bewohner eingestellt. Ebenso habe sich die Praktikantin unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben. „Im Haus Kreuzberg herrscht trotz der gegebenen Umstände bei den Mitarbeitern und Bewohnern eine positive und zuversichtliche Stimmung“, heißt es in der Pressemitteilung.

Weiterhin wurden drei Mitarbeiterinnen des ambulanten Dienstes unter häusliche Quarantäne gestellt, weil bei ihnen ebenfalls eine Infektion mit dem neuen Corona-Virus festgestellt wurde. Darunter sei eine Auszubildende, die sich schon seit zwei Wochen in der schulischen Phase befinde und daher mit keinem Klienten in Kontakt gekommen sei, so Einrichtungsleiter Hans-Joachim Keßler. Die Kontakte der anderen beiden Mitarbeiterinnen, die bis jetzt symptomfrei sind, seien ermittelt worden und würden derzeit persönlich informiert. 

„Unsere Mitarbeiterinnen sind mit entsprechender Schutzkleidung unterwegs gewesen. Die Klienten, mit denen sie in Kontakt waren, zeigen bisher keine Symptome, können jetzt aber getestet werden. Wir haben vorsorglich auch für sie dazu geraten, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, auch um Angehörige und weitere Pflegekräfte zu schützen. Wir warten nun auf das Ergebnis der Testungen und stehen den betreffenden Klienten und ihren Angehörigen natürlich mit Informationen und sonstiger Unterstützung zur Seite“, teilt Hans-Joachim Keßler mit. (red/jce)

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