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Harnrode wartet auf Sanierung der Landesstraße

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Sanierungsbedürftig: Die Ortsdurchfahrt von harnrode. © Eisenberg

Harnrode. Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat bei einer Fragestunde im Landtag auch zur Nichtsanierung der Landesstraße 3172, Ortsdurchfahrt Philippsthal-Harnrode, Stellung genommen.

Der SPD-Abgeordnete Torsten Warnecke hatte die dringend notwendige Sanierungsmaßnahme angemahnt und auch auf die Geräuschentwicklung der mit Blocksteinen belegten Straßenrinne hingewiesen, die aufgrund der Breite auch von Lastwagen befahren werden muss.

Al-Wazir verwies auf die Sanierungsoffensive des Landes, die gut 55 Millionen Euro pro Jahr bis 2022 ausweist. Dabei sei die „Prioritätensetzung nach fachlichen objektiven und transparenten Kriterien unverzichtbar“. Wörtlich führte der Minister aus: „Ich bekomme jeden Tag Briefe mit Einladungen, mir Ortsdurchfahrten und Schlaglöcher anzuschauen. Ich verstehe das auch. Das eigene Schlagloch ist immer das tiefste.“

Diese Antwort spreche nach Auffassung Warneckes Bände: „Erst werden die Landesstraßenmittel unter der schwarz-grünen Landesregierung gekürzt. Dann werden die Mittel auch noch auf sieben Jahre festgelegt, um große Aktivitäten vorzugaukeln. Und schließlich werden dann Straßen, wie die in Harnrode, die bereits vor einem halben Jahrzehnt saniert werden sollten, für mehr als ein weiteres halbes Jahrzehnt aus der Sanierung gekickt“, kritisiert des Landtagsabgeordnete Warnecke in einer Pressemitteilung. (red/kai)

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