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Gethsemane: Ein Fest zum Abschluss der Dorferneuerung

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Es ist vollbracht: Mit dem obligatorischen Durchtrennen des Bandes durch Landrat Dr. Michael Koch, Bürgermeister Ralf Orth und Ortsvorsteherin Heike Henning (vorn jeweils mit Schere) wurde im Philippsthaler Ortsteil Gethsemane die Dorferneuerung abgeschlossen und gleichzeitig der neu gestaltete Ortsmittelpunkt eingeweiht. 

Mit dem Durchtrennen eines Bandes wurde im Philippsthaler Ortsteil Gethsemane die Dorferneuerung abgeschlossen und gleichzeitig der neu gestaltete Ortsmittelpunkt eingeweiht.

„Endlich können wir unsere Dorferneuerung zum Abschluss bringen“, sagte Gethsemanes Ortsvorsteherin Heike Henning zur Eröffnung der Feier auf dem Hugenottenplatz und zog damit einen Schlussstrich unter den nunmehr elf Jahre dauernden Verfahrensablauf (unsere Zeitung berichtete). Verbunden mit dem Festakt war auch die Einweihung des neugestalteten Ortsmittelpunktes, dem Hauptprojekt der Dorferneuerung.

Darauf bezogen erinnerte Philippsthals Bürgermeister Ralf Orth noch einmal an die unzähligen Planungszusammenkünfte und an die verschiedenen Maßnahmen, wie etwa den Bau des Mehrzweckgebäudes und des Parkplatzes sowie die Ausstattung des Spielplatzes mit neuen Geräten. In diesem Zusammenhang dankte er auch allen, die sich dafür eingesetzt und daran mitgearbeitet hätten. 

Was in den Jahren geschaffen wurde, sei für die Zukunft gebaut. Mit den besten Wünschen für ein gedeihliches Zusammenleben und alles Gute für die Zukunft verabschiedete sich Ralf Orth wohl auch als Bürgermeister von den „Gezemichern“, wie sich die Nachfahren der einst hugenottischen Siedler heute selbst bezeichnen.

Landrat Dr. Michael Koch unterdessen bekannte seine Neugier auf das Projekt und lobte dabei das außerordentlich gute Engagement der Ortsbürger. Das Geld sei gut angelegt. SPD-Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke erklärte in seinen Grußworten schließlich, er habe die Entwicklung stets mitverfolgt und könne deshalb den „Gezemichern“ einen beharrlichen Optimismus bescheinigen.

Auftritte des örtlichen Heimat- und Verschönerungsvereins sowie der Kindergottesdienstgruppe umrahmten den offiziellen Teil der Abschluss- und Einweihungsfeier mit Liedern sowie selbst gedichteten Versen, auch unter Beteiligung des Publikums. Beim anschließenden Kinderfest konnten die jüngeren Besucher unter anderem ihre Kräfte beim Kettcar-Wettrennen messen. (ha)

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