Ältestes Gebäude der Gemeinde 

Bund und Land unterstützen Sanierung der Schlosskirche Philippsthal mit 200.000 Euro

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Achtung, Baustelle: Im Beisein von Staatsminister Michael Roth (vierter links) und Vertretern gemeindlicher Gremien überreichte D r. Markus Harzenetter vom Landesamt für Denkmalpflege (zweiter von links) den Bewilligungsbescheid an Pfarrerin Heidi Houska und Kirchenvorstandsmitglied Gerald Eichler (rechts daneben).

Philippsthal -Bund und Land unterstützen die Sanierung des Südflügels der Philippsthaler Schlosskirche finanziell mit insgesamt 200.000 Euro. 

Für den Erhalt des  ältesten Bauwerk des Ortes erhält die evangelische Kirchengemeinde einen Zuschuss von 176 000 Euro aus einem Sonderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Für diese finanzielle Unterstützung hatte sich eigens Staatsminister Michael Roth eingesetzt. Weitere 70 000 Euro gibt das Landesamt für Denkmalpflege Hessen dazu.

Dessen Präsident Dr. Markus Harzenetter überreichte den kombinierten Bewilligungsbescheid am Freitag an Pfarrerin Heidi Houska sowie Kirchenvorstandsmitglied Gerald Eichler. In ihren Grußworten bezeichnete Pfarrerin Houska die Kirche unter anderem auch wegen ihrer Akustik als besonders geeignet für kirchenmusikalische Konzertveranstaltungen und hoffte, dass sich die Menschen weiterhin für den Erhalt der Schlosskirche einsetzten.

Michael Roth indes erkannte in Kirchen allgemein eine starke emotionale Bindung der Menschen, die sich oftmals mit angenehmen Erinnerungen wie zum Beispiel Taufe, Konfirmation und dergleichen verknüpften. Deshalb auch ergebe sich daraus eine staatliche Verpflichtung, den Erhalt solcher Gebäude zu unterstützen. Die Sanierung des Südflügels sieht vor, im Keller sanitäre Anlagen für die Kirchenbesucher einzubauen. Im Erdgeschoss sind ein Saal, eine Küche sowie ein Funktionsraum geplant. Die obere Etage und das Mansardgeschoss unterm Dach werden zum Wohnen umgestaltet. ha

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