Ideen aus der Belegschaft

200 000 Vorschläge  für Verbesserungen bei K+S

200 000 Vorschläge für Verbesserungen bei K+S
+
Mehr als 90 000 Ideen eingereicht: Auf das Werk Werra (im Bild der Standort Hattorf bei Pilippsthal) entfällt der Löwenanteil aller eingereichten Verbesserungsvorschläge im Ideenmanagement von K+S. Foto: K+S

Seit Einführung eines systematischen Ideenmanagements kamen bei K+S aus den Reihen der Mitarbeiter 200 000 Verbesserungsvorschläge.

  • K+S nutzt das Ideenmanagement zur ständigen Verbesserung
  • Seit Einführung wurden 200.000 Verbesserungsvorschläge eingereicht
  • 60 Prozent der Belegschaft hat sich eingebracht

Philippsthal - Der Grundgedanke: Niemand kennt den Arbeitsplatz so genau, wie Der- oder Diejenigen, die dort ihrer täglichen Arbeit nachgehen. Deshalb sei es nur folgerichtig, sie an erster Stelle in die stete Verbesserung der organisatorischen Abläufe, technischer Geräte oder verfahrenstechnischer Prozesse einzubinden, heißt es in einer Pressemitteilung des Werks Werra.

Ideenmanagement bei K+S: Viele Vorschläge wurden umgesetzt

Diese Idee – bei K+S als Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) seit 2001 eingeführt – trage Früchte. Nicht nur das Unternehmen, auch die Mitarbeiter profitierten davon. Von den 200 000 Vorschlägen seien 117 000 umgesetzt worden. 

Das entspreche einem wirtschaftlichen Nutzen für das Unternehmen von insgesamt 132 Millionen Euro. Die Mitarbeiter profitierten davon zweifach: neben der Verbesserung des Arbeitsumfeldes durch ihre Vorschläge auch in Form von Prämien in Höhe von insgesamt 27 Millionen Euro. 

Das Werk Werra mit seinen Produktionsstandorten ist seit dem Jahr 2003 beim Ideenmanagement dabei. Auf das Werk und seine Mitarbeiter entfalle mit mehr als 90 000 Ideen der Löwenanteil aller eingereichten Verbesserungsvorschläge seit 2003. Der aus diesen Ideen resultierende nachhaltige Wirtschaftlichkeitseffekt belaufe sich auf 55 Millionen Euro, davon rund acht Millionen Euro alleine im Jahr 2019. 

Ideenmanagement bei K+S: 60 Prozent der Mitarbeiter haben sich eingebracht

Im vergangenen Jahr haben sich demnach fast 60 Prozent aller Mitarbeiter des Werkes mit Ideen eingebracht, unter anderem zum schonenden Umgang mit den Ressourcen sowie zur Optimierung von Ausbeute und Produktivität. „Damit leisten diese Ideen einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbskraft des Werkes“, teilt das Unternehmen mit.

Aus dem Werk Werra komme auch die 200 000. Idee seit Bestehen von KVP. Sie geht auf das Konto von Claudia Pohl, Anlagenbedienerin und Ideeneinreicherin im Team von Sylvio Mätschke, Meister Produktion im Unterbreizbacher Kaliumchloridbetrieb. 

Sie hat 37 Jahre Berufserfahrung in dem Standort, wo sie seinerzeit eine Ausbildung als Maschinistin für Aufbereitungs- und Anlagentechnik (heute: Chemikantin) absolvierte. Bei ihrer Idee geht es um eine Verbesserung der Steuerungsprozesse im Fabrikbetrieb durch Automatisierung eines bestimmten Arbeitsschrittes. 

Von Jan-Christoph Eisenberg

Gleich zweimal wurden die K+S-Mitarbeiter Zvonko Dzinic und Wolfgang Döll aus dem Werk Werra der K+S Kali GmbH für eine umweltschonende Idee ausgezeichnet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare