Stefan Langlotz

Heringer tritt in der ZDF-Sendung Küchenschlacht an

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Bei der Zubereitung seiner Gerichte verwendet Stefan Langlotz neben modernen Küchengeräten manchmal auch diesen historischen Ofen.

Widdershausen. "Stef-Koch" – noch bevor die erste Folge ausgestrahlt wurde, hat Stefan Langlotz die Teilnahme an der "Küchenschlacht" bereits seinen neuen Spitznamen eingebracht.

Ab 25. Juni wird der Widdershäuser in der Nachmittagsserie des ZDF zu sehen sein. Sechs Kandidaten treten in der Sendung gegeneinander an. Am Ende entscheidet ein Fernsehkoch nach der Verkostung, wer eine Runde weiter ist. Für die Teilnahme an der TV-Show hatte sich der 23-Jährige im vergangenen Jahr per E-Mail beworben. Bei einem telefonischen Casting wurde der Hobbykoch schließlich ausgewählt. „Da war ich gerade im Skiurlaub“, erzählt er schmunzelnd. Die Aufzeichnung im Studio einer Hamburger Produktionsfirma hat der Widdershäuser inzwischen hinter sich. Einzelheiten zur Sendung, den Gerichten und seinem Abschneiden darf Stefan Langlotz allerdings vor der Ausstrahlung noch nicht verraten – „Fernsehgeheimnis“.

In der Regel kochen die Teilnehmer am ersten Tag ihr Lieblingsgericht, am nächsten Tag eine Vorspeise, danach ein Hauptgericht, im Vorfinale Haupt- und Nachspeise sowie zum Abschluss Rezepte des moderierenden Fernsehkochs – in diesem Fall der österreichische Fernsehkoch Johann Lafer. „Der erste Eindruck war schon krass“, erinnert sich der 23-Jährige an seine anfängliche Aufregung angesichts zahlreicher Kameras und Scheinwerfer. Als größte Herausforderung habe sich insbesondere die Zeitvorgabe erwiesen: „In der Sendung wird nicht getrickst. Nach 35 Minuten gehen im Studio der Strom und das Wasser aus“, erzählt er. Bereut hat Stefan Langlotz die Teilnahme nicht: „Ich habe viel dazugelernt und interessante Menschen kennengelernt“.

Die Begeisterung fürs Kochen habe einst sein Vater in ihm geweckt. „Als kleiner Junge habe ich ihm über die Schulter geschaut. Irgendwann bin ich dann selbst dazu gekommen“, erklärt der 23-Jährige. Inzwischen tüftelt Stefan Langlotz gern neue Rezepte aus und veröffentlicht Bilder seiner Gerichte auf der Foto-Plattform Instagram. Wie sich der Hobbykoch in der Sendung geschlagen hat, wollen Freunde und Verwandte gemeinsam in großer Runde verfolgen, wenn die Folgen vom 25. bis zum 29. Juni ausgestrahlt werden. Seine Kochleidenschaft irgendwann zum Beruf zu machen, ist für den gelernten Chemikanten allerdings keine Option: „Es ist ein schönes Hobby und soll es auch bleiben“. Irgendwann erneut in einer der zahlreichen anderen Fernsehkochshows am Herd zu stehen, könnte sich Stefan Langlotz hingegen gut vorstellen. „Jetzt habe ich Blut geleckt“, erklärt er schmunzelnd.

Zur Person: Stefan Langlotz arbeitet als Chemikant im K+S-Werk Werra. Der 23-Jährige ist vergeben und lebt im Heringer Stadtteil Widdershausen, wo er auch aufgewachsen ist. Neben dem Kochen zählen zu seinen Hobbys auch Fußball und Angeln. Außerdem legt er als DJ auf und ist im örtlichen Jugendclub aktiv.

Erst im November war ein weiterer Koch aus der Region Kandidat bei der "Küchenschlacht": Herbert Bernhardt kocht eigentlich in der Rotenburger Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt.

Quelle: HNA

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