Erweiterung und Sanierung

Parlament entscheidet über Zukunft von Feuerwache und Bürgerhaus

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Der Landkreis soll sich an den Kosten beteiligen: Das Kalimuseum in Heringen.

Heringen. Mit einer umfangreichen Tagesordnung meldet sich die Heringer Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag, 23. August, aus der Sommerpause zurück.

Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Bürgerhaus in der Kernstadt. Während der Sitzung entscheiden die Stadtverordneten über die Bereitstellung von Haushaltsmitteln für die Erweiterung des Feuerwehrhauses sowie die Sanierung des Bürgerhauses.

Die Feuerwache aus den 1980er-Jahren entspricht in mehreren Bereichen nicht mehr den aktuellen Vorschriften. Sie soll deshalb um drei Fahrzeugstellplätze, eine normgerechte Atemschutzwerkstatt sowie weitere Räume für den Katastrophenfall sowie Ausbildung, Aufenthalt und Verwaltung erweitert werden. 

Ein Planungsbüro hat dafür Gesamtkosten von 1,6 Millionen Euro ermittelt. Da ein Teil der Mittel bereits in den Haushalt beziehungsweise den Investitionsplan eingestellt ist, entscheiden die Stadtverordneten während der Sitzung über zusätzliche 590 000 Euro.

Beim Bürgerhaus geht es um 105 000 Euro für die Sanierung der schadhaften Stützen an der Ostseite und des Holztragwerks noch vor den Wintermonaten, um das Gebäude mittelfristig nutzen zu können. Außerdem entscheiden die Stadtverordneten über den Verkauf des ehemaligen Hausmeisterwohnhauses am Gutshof in Kleinensee sowie einer Doppelhaushälfte in Herfa.

Pläne für die Wehren und die Stadtwerke

Weitere Themen sind der Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Feuerwehren sowie der Wirtschaftsplan für die Stadtwerke.

Mit der Festsetzung eines Sondergebiets mit der Zweckbestimmung „Ausflugsgaststätte“ soll der Betrieb des fast 60 Jahre alten Traditionslokals „Knallhütte“ baurechtlich gesichert werden. Mit dem Aufstellungsbeschluss soll während der Sitzung die entsprechende Bauleitplanung angestoßen werden.

Auf der Tagesordnung stehen ferner drei Anträge der SPD-Fraktion: In einer Resolution an den Hessischen Landtag fordern die Sozialdemokraten, die Straßenbeiträge aus dem hessischen Kommunalabgabengesetz zu streichen.

SPD: Landkreis soll sich an den Kosten für das Kalimuseum beteiligen 

Ob die Heringer Straßenbeitragssatzung mit einer Obergrenze versehen und darüber hinaus gezahlte Beiträge gegebenenfalls zurückerstattet werden können, will die SPD ebenfalls prüfen lassen. Außerdem fordert die Fraktion, dass sich der Landkreis an den Kosten für das Kalimuseum beteiligt (unsere Zeitung berichtete).

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