Gremium reagiert auf WGH-Pressemitteilung

Heringer Magistrat begrüßt Halden-Abdeckung

Heringen. Hinsichtlich der  geplanten Abdeckung der Abraumhalden von K+S stellt sich der Magistrat der Stadt Heringen hinter die heimische Kaliindustrie.

Der Magistrat unterstütze die geplanten Bemühungen des Unternehmens K+S, langfristig die Arbeitsplätze und die Kaliproduktion im Werratal zu sichern sowie die Umwelt möglichst wenig zu belasten, heißt es in einer Pressemitteilung von Bürgermeister Daniel Iliev. Dies öffentlich klarzustellen, hätten die Magistratsmitglieder in ihrer Sitzung am Montag einstimmig beschlossen. Nach Informationen unserer Zeitung nahmen die WGH-Stadträte Hagen Hildwein und Hans Ries nicht an der Sitzung teil.

Der Grund für den Magistratsbeschluss sei eine aus Sicht der Magistratsmitglieder polemische Pressemitteilung der WGH zur Haldenabdeckung. Der Magistrat habe klargestellt, dass er sich davon distanziere und gleichzeitig die Pressemitteilung jegliche Konstruktivität vermissen lasse. Darin würden unnötig Ängste geschürt und zudem Vorschläge gebracht, die fernab jeglicher Realität seien. Die Magistratsmitglieder seien sich einig, dass Fakten zählen sollten und nicht Horrorszenarien, heißt es aus dem Rathaus, heißt es in der Pressemitteilung.

Nur mit Fakten und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Unternehmens K+S ließen sich die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte klug meistern, so Iliev weiter. Wenn Arbeitsplätze wirklich gesichert werden und Umwelt und Wirtschaft tatsächlich in Einklang gebracht werden sollten, dann gehe das nur Hand in Hand mit der Kaliindustrie und durch konstruktive, wenn auch kritische, Begleitung der anstehenden Verfahren. „Dies geht jedoch nicht durch Polemik, Halbwahrheiten und Angstmacherei“, heißt es in Ilievs Pressemitteilung abschließend. (red/jce)

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