Brand im Lösehaus schnell unter Kontrolle

Feuer im K+S-Standort Wintershall:  Ursache vermutlich Schweißarbeiten

Dunkle Rauchschwaden über dem Werksgelände: Im Lösehaus des K+S-Standorts Wintershall ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Foto: Feuerwehr Heringen/nh

Schweißarbeiten sind nach ersten Erkenntnissen die Ursache für ein Feuer, das am Sonntag gegen 12.50 Uhr auf dem Gelände des K+S-Standorts Wintershall in Heringen ausgebrochen ist.

Nach Auskunft von K+S-Sprecher Ulrich Göbel lag die Brandstelle im sogenannten Lösehaus der Kalifabrik. Die Werksfeuerwehren der K+S-Standorte Wintershall, Hattorf und Unterbreizbach sowie die Feuerwehren aus der Heringer Kernstadt und den Stadtteilen Wölfershausen und Widdershausen brachten den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Dabei rückten die Einsatzkräfte auch unter Atemschutz in die Fabrikgebäude vor. 

Nach Auskunft von Unternehmenssprecher Ulrich Göbel lag die Brandstelle im sogenannten Lösehaus der Kalifabrik. Die Werksfeuerwehren der K+S-Standorte Wintershall, Hattorf und Unterbreizbach sowie die Feuerwehren aus der Heringer Kernstadt und den Stadtteilen Wölfershausen und Widdershausen brachten den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Dabei rückten die Einsatzkräfte auch unter Atemschutz in die Fabrikgebäude vor. Auch das Teleskopfahrzeug der K+S-Werksfeuerwehr kam zum Einsatz. Um eine stabile Wasserversorgung sicherzustellen, wurde eine Schlauchleitung vom Werksgelände zur Wasserentnahme aus der Werra verlegt.

Personen- und Umweltschäden sind laut von K+S nicht entstanden. Eine Maschine sei durch das Feuer beschädigt worden, die Höhe des Sachschadens sei vergleichsweise gering. Der Standort Wintershall befindet sich derzeit in der turnusgemäßen Reparaturpause. Der betroffene Gebäudeteil dürfe inzwischen wieder betreten werden, die Arbeiten dort würden fortgesetzt, erklärte Göbel. Der Brand habe voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Produktion. Der Betrieb des Standorts werde wie geplant Mitte August wieder aufgenommen.

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