Modernste Filiale in Osthessen entsteht

Erster Spatenstich für den Neubau des Aldi-Markts im Heringer Ried

Erster Spatenstich für die neue Aldi-Filiale in Heringen: Von links Michael Kessler (Bauleiter BA Projekt), Joachim Schmidt (Geschäftsführer BA Projekt), Bürgermeister Daniel Iliev, Marc-Till Kampmann (Leiter Immobilien und Expansion Aldi), Rafael Reimann (Leiter Filialbau und Technik Aldi) und Hermann-Josef Hohmann (Stadt Heringen). Foto: Landsiedel

Heringen. In Anwesenheit von Bürgermeister Daniel Iliev wurde am Donnerstag der erste Spatenstich zum Neubau der Aldi-Filiale im Heringer Gewerbegebiet „Im Ried“ gesetzt.

„Ab Montag rollen die Bagger“, so Bauleiter Michael Kessel vom Generalübernehmer BA Projekt GmbH & Co. KG.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich sieben Monate. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft soll die neue Filiale eröffnen, versprach Marc-Till Kampermann, bei Aldi Nord Leiter der Bereiche Immobilien und Expansion.

Heringens Bürgermeister zeigte sich überglücklich, dass sich Aldi Nord mit dem Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zur bestehenden Filiale eindeutig zum Standort Heringen bekannt habe. Damit sieht Iliev Heringen als Mittelzentrum weiter gestärkt: „Wir müssen attraktiv bleiben, um gegenüber den Nachbarkommunen nicht abgehängt zu werden“. Gegenüber Kritikern, die einen Neubau im Ortskern bevorzugt hatten, verteidigte der Bürgermeister den Entschluss zum Standort auf der „grünen Wiese“: „Dazu hätten erst einmal Flächen im innerörtlichen Bereich mit sehr hohem Aufwand hergerichtet werden müssen, was bei der gegenwärtigen Finanzlage kaum zu stemmen gewesen wäre“.

Rafael Reimann, bei Aldi Nord Leiter Filialbau und Technik betonte, dass in Heringen die modernste Aldi-Filiale in Osthessen entstehen würde. Der neue Markt werde den Kunden eine helle, freundliche Einkaufsatmosphäre mit mehr Platz und breiteren Gängen zwischen den Regalen bieten. Großzügige Fensterfronten sowie ein optimiertes Licht- und Farbkonzept gehörten ebenso zum „neuen Aldi“ wie ein umweltfreundliches Energiekonzept. Durch die Nutzung der Abwärme aus den Kühl- und Gefriereinrichtungen könne auf eine konventionelle Heizung mit fossilen Energieträgern verzichtet werden. Für die Beleuchtung würden ausschließlich stromsparende LED eingesetzt, die zum überwiegenden Teil von der Fotovoltaikanlage auf dem Dach versorgt werden sollen. Bis zur Fertigstellung der neuen Filiale bleibe der bestehende Markt ohne Einschränkungen geöffnet.

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