Über 200 Vierbeiner hatten Spaß

Zum Abschluss der Freibadsaison: Badetag für Hunde in Heringen

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Das macht Spaß: Für die rund 200 Hunde gab es kein Halten mehr - sie tobten fröhlich durch das Wasser.

Mehr als 200 Vierbeiner hatten am Sonntag ihren Spaß, als das Heringer Fritz-Kunze-Bad zum Saisonende zum Hundeschwimmen freigegeben wurde.

Traumhaftes Spätsommerwetter mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 25 Grad sorgten am Sonntagnachmittag im Fritz-Kunze Bad am Fuße des „Monte Kali“ in Heringen für fröhliche Stimmung beim Hundebaden. 

Mehr als 200 Vierbeiner, begleitet von Frauchen und Herrchen, tummelten sich am Strand und im Wasser des Naturbades und beendeten die Schwimmbadsaison.

Völlig stressfrei und ohne aggressive Balgerei tobten fremde Hunde miteinander im und am Wasser. Das Spielzeug der Vierbeiner wanderte über das gesamte Gelände, bis der „Besitzerhund“ es dann endlich wiedergefunden hatte.

Zum dritten Mal nach 2016 wurde das Naturbad neben der Schwimmhalle in Heringen am allerletzten Saisontag für Hunde freigegeben. Auch einige Hundehalter gingen gemeinsam mit ihrem vierbeinigen Freund ins Wasser.

Zum Abschluss der Saison durften die Hunde den Strand des Fritz-Kunze-Bades in Heringen bevölkern.

Sämtliche Bedenken zum Thema Hygiene räumte Bademeister und Organisator Michael Heinz aus dem Weg: Das Bad regeneriere sich von alleine und werde vor dem nächsten Saisonbeginn in sechs Monaten abgelassen und neu gefüllt. 

Sollte ein Hund am Strand pinkeln, so reinige sich das bis zum Saisonbeginn von selbst – und die handfesteren Hinterlassenschaften wurden ohnehin eingesammelt. Ein Hund könne zudem, ganz im Gegenteil zum Menschen, weder sein kleines noch großes Geschäft im Wasser erledigen. Daher sei eine Verschmutzung nicht möglich.

Die Einnahmen gehen in diesem Jahr an das Tierheim in Bad Hersfeld, teilt Heringens Bürgermeister und Hundschwimmen-Schirmherr Daniel Iliev mit. Die Mitarbeiter des Tierheims waren auch am Sonntag ehrenamtlich im Naturbad im Einsatz. Pro Pfote mussten die Hundehalter einen Euro Eintritt bezahlen, zudem gab es Kaffee, Kuchen und Würstchen.

Von Yulia Krannich

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