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Ippen-Stiftung unterstützt Heringer Kalimuseum

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Von: Jan-Christoph Eisenberg

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Im Gespräch über Zukunft des Heringer Kalimuseums: (von links) HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm, Förderkreis-Vorsitzender Norbert Deisenroth und Museumsleiter Herrmann-Josef Hohmann bei der offiziellen Übergabe einer Spende der Ippen-Stiftung.
Im Gespräch über Zukunft des Heringer Kalimuseums: (von links) HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm, Förderkreis-Vorsitzender Norbert Deisenroth und Museumsleiter Hermann-Josef Hohmann bei der offiziellen Übergabe einer Spende der Ippen-Stiftung. © Jan-Christoph Eisenberg

Mit 3000 Euro unterstützt die Zeitungsverleger Dr. Dirk Ippen gegründete Ippen-Stiftung das Werra-Kali-Bergbaumuseum in Heringen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen insbesondere viele kulturelle Einrichtungen und Museen hart, da ihnen die Einnahmen aus Eintrittsgeld und Veranstaltungen fehlen.

Heringen – Die von Zeitungsverleger Dr. Dirk Ippen gegründete Ippen-Stiftung unterstützt deshalb in diesem Jahr ganz bewusst Einrichtungen wie das Werra-Kali-Bergbaumuseum in Heringen. Eine Spende in Höhe von 3000 Euro überreichte Markus Pfromm, Geschäftsführer der Hersfelder Zeitung, im Namen der Stiftung an den Förderkreis-Vorsitzenden Norbert Deisenroth sowie Museumsleiter Hermann-Josef Hohmann.

Im größten Spezialmuseum zum Thema Kalibergbau in Deutschland sollen in absehbarer Zeit Teile der vor über 25 Jahren konzipierten Ausstellung neu gestaltet werden. Überarbeitet werden müssen laut Museumsleiter Hermann-Josef Hohmann Präsentation und Vitrinen der Abteilung für Geologie und Mineralogie. Ergänzend zum im Kellergeschoss ausgestellten Original-Exponat eines Schrappers soll zudem diese Abbau-Technologie als entscheidender Schritt der Mechanisierung des Grubenbetriebs künftig neu inszeniert und den Besuchern unter anderem anhand eines Modells veranschaulicht werden.

Weiterhin arbeitet das Museum an einem innovativen Konzept, mit dem die Bergbaugeschichte in Zukunft in Wort, Ton und Bild an den jeweiligen Original-Schauplätzen des Kalireviers online per digitalen Endgeräten abrufbar und somit für Gäste erlebbar gemacht werden soll.  jce

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