Hattorf: K+S legt Pläne für den Ausbau offen

Halde wird fast doppelt so groß

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Die Abraumhalde des Standorts Hattorf (im Hintergrund) von der Halde des Standorts Wintershall aus fotografiert.

Philippsthal. Der Kalikonzern K+S will die Abraumhalde am Standort Hattorf deutlich vergrößern. An dem Genehmigungsverfahren kann sich seit dieser Woche auch die Öffentlichkeit beteiligen.

Die Pläne für die Haldenerweiterung liegen seit Mittwoch in den Rathäusern jener Gemeinden aus, auf die sich das Vorhaben direkt auswirken wird. Das sind neben Philippsthal die Gemeinden Hohenroda und Schenklengsfeld auf hessischer sowie Unterbreizbach auf thüringischer Seite. Die Offenlegung dauert einen Monat und endet am 26. Juni. Einwände können danach noch bis 10. Juli eingereicht werden.

Die Halde erstreckt sich bisher auf einer Grundfläche von 82 Hektar südwestlich von Philippsthal in Richtung Oberbreitzbach. Ihre Fläche soll nach Angaben in den Genehmigungsunterlagen um 72 Hektar fast verdoppelt werden – in westlicher Richtung Ausbach und Ransbach. Die Rückstände aus dem Kalibergbau sollen auf eine Maximalhöhe von etwa 180 Meter aufgeschüttet werden. Zusätzliche fünf Hektar sind eingeplant für einen 25 Meter breiten Schutzstreifen rund um die Halde, ein Rückhaltebecken und weitere Anlagen.

Unterlagen online verfügbar

Für das Vorhaben ist ein bergrechtliches Planfeststellungsverfahren nötig. Die K+S Kali GmbH hat einen Rahmenbetriebsplan beim Regierungspräsidium Kassel eingereicht. Die umfangreichen Unterlagen, die Angaben zur Technik und zahlreiche Studien und Fachgutachten umfassen, sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums online abrufbar. (mcj) http://zu.hna.de/halde280515

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