Gegen die Zeit

Im Umschlagsbetrieb der System Alliance spielt abends „die Musik“

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Bevor die Waren entladen werden, bringt Tino Rein die Ladungsträger genau in die richtige Position.

Im Hauptumschlagsbetrieb (HUB) der System Alliance steht der schnelle und sichere Umschlag von Sendungen ganz unterschiedlicher Form und Größe im Mittelpunkt.

Wenn viele Menschen bereits ihren Feierabend vor Augen haben, geht es bei Tino Rein und seinen Kolleginnen und Kollegen erst los: Sie treffen die Vorkehrungen dafür, dass Waren und Güter am nächsten Tag pünktlich an ihr Ziel gelangen. „Die Waren so behandeln, als ob sie für mich selbst bestimmt sind“ lautet dabei das Credo des 45-Jährigen.

Bevor die Schicht beginnt, nimmt sich Tino Rein jedes Mal Zeit für zwei Dinge: eine Tasse Kaffee und ein lockeres Gespräch im Kreise seiner Kollegen. Exakt 30 Minuten später füllt sich die Umschlagshalle der System Alliance mit Leben. 

Hier ist "Prime time"

Denn in der Logistikdrehscheibe ist jetzt gewissermaßen „Prime time“: Bis kurz vor Mitternacht fahren hier laufend Lkw mit Waren aus ganz Deutschland und Europa ein, die von Fachkräften des Logistikdienstleisters mit Gabelstaplern und Hubwagen aus den Ladungsträgern entladen werden.

Währenddessen verstauen die Kolleginnen und Kollegen an anderer Stelle schon Sendungen für den Transport in die bereitstehenden Wechselbrücken. Gerade beim Bewegen von Paletten mit Gefahrgütern und dem Stapeln von leichten und schweren Produkten ist Fingerspitzengefühl gefragt. Nicht nur das: „Unsere tägliche Herausforderung ist die Arbeit gegen die Zeit“, verdeutlicht Tino Rein mit Blick auf die getakteten Abläufe.

Seit 15 Jahren bei der System Alliance

Als Teamleiter der Rangierer ist er ständig unterwegs. Er weist die einfahrenden Lkw-Fahrer ein und bringt unter anderem zielsicher deren Ladungsträger in Position, bevor diese entladen werden. Im fünfzehnten Jahr ist der gelernte Schreiner bereits bei der System Alliance beschäftigt. Begonnen hat er als Quereinsteiger in der Be- und Entladung „Anfangs sah ich die Tätigkeit nur als Übergangslösung“, gibt er rückblickend zu. 

Doch es kam anders: Die Chance, früh in eine verantwortungsvolle Position aufzusteigen und vor allen Dingen das gegenseitige Unterstützen der Mitarbeiter haben ihn überzeugt. Bevor er Teamleiter wurde, hatte er lange Jahre den Posten des stellvertretenden Hallenmeisters inne.

Das Team sucht Verstärkung 

Dank Teamwork und einem gutem Arbeitsklima fällt neuen Mitarbeitern die Eingewöhnung nicht schwer. Aktuell hat das Team Platz für Verstärkung. System Alliance sucht flexible, nachtaktive 450-Euro-Kräfte, die gerne anpacken und Interesse am Gabelstaplerfahren haben. Wer keinen Staplerschein besitzt, kann diesen auf Unternehmenskosten erwerben.

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