Stau auf A7 und A5

Vollsperrung nach Lkw-Unfall am Hattenbacher Dreieck: Rettungshubschrauber im Einsatz

Das Bild zeigt einen Lkw mit zerstörter Front. Im Vordergrund beseitigen Feuerwehreinsatzkräfte Trümmer.
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Auf der A7 im Bereich des Hattenbacher Dreickes ist es zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Die Autobahn musste voll gesperrt werden.

Zu einem schweren Lkw-Unfall ist auf der A7 zwischen Niederaula und Kirchheim gekommen. Die A7 musste voll gesperrt werden.

Niederaula - Zu einem schweren Lkw-Unfall ist es am Dienstagnachmittag (28.09.2021) auf der A7 zwischen Niederaula und Kirchheim in Fahrtrichtung Norden gekommen. Die A7 musste voll gesperrt werden. Sowohl auf der A7 als auch auf der A5 staute sich deshalb der Verkehr.

Laut Polizei stockte der Verkehr aufgrund einer Baustelle in Richtung Kirchheim und ein 54 Jahre alter ungarischer Lkw-Fahrer auf der rechten Spur bemerkte offenbar zu spät, dass ein vor ihm fahrender 47-Jähriger seinen Lkw abbremste - er fuhr nahezu ungebremst auf, versuchte aber noch nach rechts auszuweichen. Das Führerhaus wurde dabei massiv beschädigt und der Mann schwer verletzt.

Unfall auf der A7: Lkw-Fahrer wird schwer verletzt

Mehrere Ersthelfer zogen den schwerverletzten Fahrer aus seinem Fahrerhaus, leisteten erste Hilfe und betreuten ihn bis zum Eintreffen der Feuerwehr aus Niederaula, die sich nur schwer durch den Stau durchkämpfen konnte. Die Feuerwehrleute kümmerten sich um den Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungswagens, der ebenfalls nur mit Problemen zur Unfallstelle vordringen konnte. Ein Rettungshubschrauber flog den Schwerverletzten schließlich in eine Fachklinik nach Marburg.

Schwerer Unfall auf der A7: Bei einem Auffahrunfall wurde der Fahrer eines ungarischen Lastwagens schwer verletzt.

Nach der Betreuung des Fahrers räumten die Feuerwehrleute Trümmerteile von der Fahrbahn und beseitigten ausgelaufene Betriebsstoffe. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A7 in Fahrtrichtung Norden für circa 90 Minuten voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern auf der A7 und auf der A5. Die Höhe des Sachschadens gibt die Polizei mit rund 205.000 Euro an.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zum Ausschluss eines technischen Defekts an dem auffahrenden Sattelzug wurde durch die Staatsanwaltschaft Fulda ein sogenanntes Kurzgutachten angeordnet. Für die Erstellung dieses Gutachtens sowie für die Bergung der beiden Sattelzüge blieben die beiden rechten Fahrstreifen für weitere 4 Stunden gesperrt. (yk)

Bei einem anderen Unfall an der Autobahnabfahrt Niederaula auf der B62 wurde der Fahrer eines Motorrollers schwer verletzt.

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