Neubau-Pläne

Rat beim Nachbarn holen: Niederaulaer Gemeindevertreter blicken ins Gerätehaus Asbach

Fahrzeugparade: Um vor der Sitzung des Gemeindeparlaments in Niederjossa Präsenz zu zeigen und auf die Notwendigkeit eines neuen Gerätehauses im Kernort hinzuweisen, waren die Niederaulaer Feuerwehrleute mit ihren Einsatzfahrzeugen vorgefahren.
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Fahrzeugparade: Um vor der Sitzung des Gemeindeparlaments in Niederjossa Präsenz zu zeigen und auf die Notwendigkeit eines neuen Gerätehauses im Kernort hinzuweisen, waren die Niederaulaer Feuerwehrleute mit ihren Einsatzfahrzeugen vorgefahren.

Die Suche nach einem neuen Standort für die Feuerwehr in Niederaula nimmt so langsam Fahrt auf.

Niederjossa – Gefunden ist dieser zwar noch nicht, aber die Thematik scheint nach den Erkenntnissen der jüngsten Gemeindevertretersitzung vom Freitagabend in Niederjossa nun etwas zügiger vorangetrieben zu werden.

Zwar wurde die gesamte Thematik abermals in die Ausschüsse zur weiteren Beratung verwiesen, doch ein nächster Schritt ist bereits getan. So wird es am kommenden Samstag, 26. September, eine Besichtigungstour der Niederaulaer Gemeindepolitiker geben. Diese wird um 9 Uhr am bisherigen Gerätehaus in Niederaula mit einer Besichtigung der derzeitigen Immobilie starten. Danach steht eine Fahrt nach Asbach auf dem Programm, um im Bad Hersfelder Stadtteil das neue Gerätehaus samt Außenanlagen in Augenschein zu nehmen.

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen den Gemeindevertretern als Entscheidungshilfe beim weiteren eigenen Vorgehen helfen. Sollten die Ausschüsse im Anschluss daran die Zeit nutzen und intensiv an der Feuerwehrproblematik arbeiten, hofft Tom Rudolph, Vorsitzender der Gemeindevertretung, darauf, vielleicht schon in der kommenden Sitzung der Gemeindevertretung am Freitag, 30. Oktober, zu einer Entscheidung bei der Frage des Standorts zu kommen.

Ziel des Bürgermeisters und auch der Feuerwehrleute ist es, im Jahre 2025 vom neuen Standort aus zu Einsätzen auszurücken. Obwohl das Jahr 2025 noch weit entfernt ist, schaut Bürgermeister Thomas Rohrbach in dieser Angelegenheit immer auf die Uhr. Schließlich gelte es, mit diesem Projekt auf einer Prioritätenliste des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ganz nach vorne zu kommen. Denn das Land Hessen fördere jährlich pro Kreis immer nur ein größeres Projekt. Für das aktuelle Jahr habe bisher lediglich die Marktgemeinde Philippsthal in Sachen Zukunft der Wehr im Kernort Philippsthal ihre Hausaufgaben gemacht und bis zum 24. August alle notwendigen Beschlüsse gefasst.

Nun gelte es für Niederaula nachzuziehen, um vielleicht 2021 mit dem eigenen Projekt auf der Förderliste des Kreises ganz weit vorne zu landen. Ein Ziel, das aktuell auch andere Kommunen verfolgten, so Rohrbach. (Mario Reymond)

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