Spende aus Konzert überreicht

Niederaula: Klare Klänge für Kinder

Über eine Spende in Höhe von 3000 Euro aus dem Erlös des Benefizkonzertes in Februar freuten sich im Niederaulaer Kindergarten von links Pfarrer Bernd Seifert, die Leiterinnen aus Niederjossa, Andrea Stein, und Niederaula, Doris Krotzky. Das Geld übergaben vom „Verein Bürger für Niederaula“ der Vorsitzende Dr. Heinrich Hellwig, sein Stellvertreter Karl-Heinz Battenberg, Kassenwart Gerhard Opfer und Öffentlichkeitsreferent Jürgen Lapp. Foto: Löwenberger

Niederaula. Glatte 3000 Euro übergab der „Verein für Bürger Niederaula“ an die evangelischen Kindertagesstätten der Gemeinde. Das Geld entstammt einem Benefizkonzert, das das Heeresmusikcorps Kassel in Februar im „Alten Forsthaus“ gegeben hatte.

Rund 350 Besucher hatten dem Konzert der Egerländer-Besetzung begeistert gelauscht und mit ihrem Besuch die Spende ermöglicht.

Möglich geworden war der Auftritt in Niederaule erst, als ein Termin des ständig ausgebuchten Orchesters wegbrach und die Niederaulaer spontan zugeschlagen hatten.

Weil die Gema nicht auf ihren Anteil verzichtet, aber noch keine Rechnung gestellt habe, hätte man ein wenig aus der Vereinskasse zuschießen müssen, um den runden Betrag zu erreichen, erklärte der Vereinsvorsitzende, Dr. Heinrich Hellwig bei der Übergabe. Indes bedankte er sich bei Forsthauswirt Martin Diebel für die kostenlose Überlassung des großen Saals, bei der Gemeinde für die Hilfe beim Aufbau der großen Bühne und beim Vorstand für die umfangreiche Vorbereitung und Organisation.

In den Sternen

Wann er die Heeresmusiker wieder einmal nach Niederaula holen kann, das steht noch in den Sternen. Die Musiker, die immer ohne Gage, aber mit der Auflage den Reinerlös zu spenden, auftreten, führten eine Art Veranstaltungs- und Rankingliste, weiß der Vorsitzende, und da stehe Niederaula, nicht zuletzt auch wegen des relativ kleinen Saals, bestimmt nicht an der ersten Stelle.

„In Zeiten des durch das Land Hessen äußerst knapp bemessenen Haushaltes sind solche Spenden natürlich hoch willkommen“, freute sich Pfarrer Bernd Seifert. Wie das Geld zwischen den unterschiedlich großen Kitas – Niederjossa 20 Kinder, Niederaula rund 170 – aufgeteilt werden soll wurde noch nicht besprochen.

So will die Niederjossaer Leiterin Andrea Stein zunächst erst einmal die Höhe des Betrages abwarten, ehe sie entscheidet, was damit passiert, in Niederaula möchte Doris Krotzky gerne in die Außenanlage investieren, weil hier Geräte erfahrungsgemäß besonders teuer sind.

In jedem Fall, sind sich beide Leiterinnen einig, werde die Spende im Sinne der Kinder eingesetzt und die Erinnerung an einen sehr schönen und gelungenen Musikabend bliebe ja auch noch.

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