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Schüler aus Niederaula und Schenklengsfeld lernen über das Leben mit Behinderung

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Neue Erfahrung: Das Basketballspielen im Rollstuhl erfordert viel körperliche Fitness und Technik. Foto: nh
Neue Erfahrung: Das Basketballspielen im Rollstuhl erfordert viel körperliche Fitness und Technik. Foto: nh

Niederaula/Schenklengsfeld. Mit dem Leben und Sportreiben mit Behinderungen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Gesamtschulen Niederaula und Schenklengsfeld. Sie besuchen im Zuge einer Kooperation das gesamte Schuljahr den berufsbildenden Unterricht an den Beruflichen Schulen Obersberg in Bad Hersfeld und erhalten so Einblicke in die Berufsfelder.

Zwölf Schülerinnen des Fachbereichs Gesundheit setzen sich dabei intensiv mit dem Sporttreiben mit Behinderungen auseinander. Dazu lud Lehrerin Christina Berg einen Rollstuhlfahrer des Bad Hersfelder Vereins für Sport und Gesundheit ein.

Der Übungsleiter, seit 20 Jahren Rollstuhlfahrer, beeindruckte die Schülerinnen mit seinen Erzählungen über seine eigene Lebenssituation. Die jungen Frauen konnten sich zudem selbst am Rollstuhl ausprobieren. Sie erlernten technische Grundlagen, wie Anfahren, Bremsen und Drehen sowie das Aufheben eines Balles, Dribbeln, Bälle passen und Korbwurf. Anschließend konnten die Schülerinnen das Gelernte in einem Spiel anwenden.

„Durch die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit dem Rollstuhl als Fortbewegungsmittel zu sammeln, wurde den Schülerinnen bewusst, wie wichtig die körperliche Fitness für ein aktives Leben im Rollstuhl ist“, erklärte Sportlehrerin Christina Berg. Durch das Rollstuhlbasketball wurden Hemmschwellen und Berührungsängste abgebaut und die Schülerinnen konnten sich aktiv mit Thema Behinderung auseinandersetzen. (red/kai)

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