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Logistikzentrum GO! Erweiterungsbau liegt gut im Plan

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Von: Christine Zacharias

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Symbolischer Hammerschlag: Bei einem Betonbau muss zwar nicht mit Holz, Hammer und Nagel gearbeitet werden, symbolisch mussten GO!-Geschäftsführer Ulrich Nolte (links) und Betriebsleiter Ingo Liestmann aber trotzdem beim Richtfest für die Erweiterung des Logistik-Zentrums in Niederaula jeweils einen Nagel einschlagen. Foto: Zacharias

Niederaula. Trotz Dauerregens gab es nur zufriedene Gesichter beim Richtfest für den Erweiterungsbau des zentralen Sortierzentrums des Express-Logistikers GO! in Niederaula. Das Bauprojekt läuft nach Plan, es gab bisher keine Unfälle oder Verzögerungen und die Baufirma BKM aus Nienburg leistet gute Arbeit.

Und so konnte knapp fünf Monate nach dem symbolischen ersten Spatenstich nun ein symbolisches Richtfest gefeiert werden. Denn eigentlich wird Richtfest ja gefeiert, wenn der Dachstuhl aus Holz fertiggestellt ist. Flugs wurde der Richtspruch auf Betonbau umgedichtet und auch der Bauherr gelobt, denn Richtfeste werden nur noch selten gefeiert.

7600 Quadratmeter Hallenutzfläche

Grund zum Feiern gab es nämlich reichlich. Auf der Baustelle, die sowohl finanziell als auch terminlich im Plan liegt, wurden bislang 5000 Arbeitsstunden geleistet. Bis zu 25 Lkw sind täglich im Einsatz, die 75 000 Tonnen Erde abgetragen und rund 7000 Tonnen Material zur Bodenverfestigung wieder harantransportiert haben. Mit vorgefertigten Betonteilen sind zwei neue große Hallen mit 7600 Quadratmetern Nutzfläche entstanden sowie mehr Platz für Büro-, Sozial und Lagerräume.

Bis Mai, so erläuterte Geschäftsführer Ulrich Nolte, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, danach werde die Transport- und Sortiertechnik installiert, sodass das erweiterte Hub im Juli in Betrieb gehen könne.

Sendungsvolumen fast verdoppelt

Vor ziemlich genau zehn Jahren ging GO! Express Logistics als konzernunabhängiger Kurierdienstleister in Niederaula an den Start, erinnerte Nolte. Inzwischen hat das weltweit operierende Unternehmen 77 000 Kunden und hat sein Sendungsvolumen von 3,5 Millionen im Jahr 2010 fast verdoppelt. Firmensitz ist in Bonn.

Nach dem Richtspruch von der Hubbühne, mehreren Schnäpsen, von Geschäftsführer und Betriebsleiter symbolisch eingeschlagenen Nägeln, dankte auch Architekt Frank Dorbritz aus Bad Hersfeld für die gute Zusammenarbeit sowohl mit dem Bauherren und der Baufirma als auch mit der Gemeinde Niederaula und den anderen Behörden.

Von Christine Zacharias

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