Großer Andrang und zufriedene Händler

Coronagerechter Eulenmarkt in Niederaula: Mehr Besucher als erwartet

Das Bild zeigt den Kettcar-Parcours auf dem Alten Sportplatz in Niederaula.
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Rasant unterwegs: Der Kettcar-Parcours für Groß und Klein war nicht nur optisch ein Höhepunkt des ersten „Herbst-Eulenmarkts“ am Freitagnachmittag auf dem Alten Sportplatz in Niederaula.

Der herbstliche Eulenmarkt in Niederaula war so gut besucht, dass selbst die Veranstalter überrascht waren. Gleichzeitig durften allerdings maximal 500 Gäste aufs Gelände.

Niederaula - „Es war so ein Hauch von Lolls, ein bisschen Dippenmarkt, es roch nach Mandeln und nach Bratwurst, es herrschte großer Andrang und es hat perfekt funktioniert.“ So lautete das erste Fazit des neuen Vorsitzenden des Gewerbevereins Niederaula, Thomas Lohr, nach dem gemeinsam mit der Kommune organisierten ersten „Herbst-Eulenmarkt“.

An der Hattenbacher Straße herrschte am Freitagnachmittag ein Dauerstau in beide Richtungen, freie Parkplätze waren Mangelware oder Glücksfälle und an den Eingängen zum Marktgelände bildeten sich lange Schlangen. Insgesamt 21 Aussteller hatten mit den nötigen Abständen ihre Stände auf dem über 3000 Quadratmeter großen Areal auf dem „Alten Sportplatz“ aufgebaut. Wer rein wollte, musste zunächst Hände desinfizieren und dann seine persönlichen Daten hinterlassen.

Maximal 500 Personen – so die Vorgaben – durften sich gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. Deshalb wurde am Ausgang akribisch gezählt. „Ab 450 Besuchern haben wir auf die Bremse getreten“, so Lohr. Das habe nicht nur zu den Schlangen am Eingang geführt, sondern vermutlich auch etliche potenzielle Besucher zur Umkehr bewegt oder gar nicht erst anhalten lassen. „Es war und ist rundum nichts los, die Leute sind heiß und das Wetter hat auch gut mitgespielt“, erklärten sich die Veranstalter zumindest teilweise den großen Andrang. „Das hatten wir in unseren kühnsten Träumen nicht erhofft.“

Weil sich immer nur höchstens 500 Besucher gleichzeitig auf dem Areal aufhielten, war das Abstandhalten meist kein Problem. Viele Besucher trugen überdies überall den Mund-Nasen-Schutz.

Am Ende attestierten sie den rund 1100 Besuchern aber einen verantwortungsvollen Umgang mit den Corona-Regeln und ein sehr diszipliniertes Verhalten. Wenn in den Schlangen vor den Verkaufs- oder Imbissständen die 1,50-Meter-Regel nicht immer so ganz exakt eingehalten worden sei, so hätten doch alle Anstehenden Masken getragen, ohne dass man hätte eingreifen müssen und auch die Einbahnstraßen-Regelung habe sich weitestgehend bewährt.

Am Ende waren auch sämtliche Aussteller zufrieden und hoch erfreut über unerwartet hohe Nachfrage und Absatz. Da blieb es nicht aus, dass, wer konnte, Waren nachliefern ließ, oder er mit fast leeren Händen da stand oder gar sagen musste: „Ausverkauft“. Für alle Standbetreiber aber spülte der Niederaulaer Herbst-Eulenmarkt einen „warmen Regen“ in die gebeutelten oder gar leeren Kassen, und viele fragten noch vor Ort nach einer Wiederholung oder Fortsetzung. So deutet nach diesem Erfolg vieles darauf hin, dass es noch in diesem Jahr den ersten Eulen-Weihnachtsmarkt in Niederaula geben könnte. (Bernd Löwenberger)

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