1. Hersfelder Zeitung
  2. Lokales
  3. Niederaula-Breitenbach
  4. Niederaula

Feuerwehr Niederaula: 476 600 Euro für das Streitobjekt

Erstellt:

Von: Mario Reymond

Kommentare

Förderung: Stefan Sauer, Staatssekretär im hessischen Ministerium des Innern und für Sport (Fünfter von links) übergab den Zuwendungsbescheid an Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach (Dritter von links).
Förderung: Stefan Sauer, Staatssekretär im hessischen Ministerium des Innern und für Sport (Fünfter von links) übergab den Zuwendungsbescheid an Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach (Dritter von links). © Mario Reymond

In Niederaula soll ein neues Feuerwehrgerätehaus entstehen. Hierfür hat das Land Hessen einen mittleren sechsstelligen Bewilligungsbescheid an die Gemeinde übergeben.

Niederaula – Der geplante Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für Niederaula direkt hinter dem neuen Kindergarten an der alten Leimenkaute hat noch nicht begonnen. Allerdings kommt nun so langsam Bewegung in das Projektvorhaben.

Am Montag (22. August) übergab Staatssekretär Stefan Sauer aus dem hessischen Ministerium des Innern und für Sport einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 476 600 Euro an Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach.

Um den Standort für das neue Niederaulaer Feuerwehrgerätehaus sowie die Größe des Komplexes und die dafür notwendige Ausstattung war in den vergangenen Jahren politisch heftig diskutiert und gestritten worden, auch wenn die Notwendigkeit von allen politisch Verantwortlichen erkannt worden war. Schließlich hatte der TÜV das bisherige Gebäude in seinen Prüfberichten seit dem Jahr 2009 mehrfach als mangelhaft ausgewiesen.

Letztlich machten die Gemeindevertreter dann am 31. Juli 2021 den Weg frei für dieses Großprojekt. Jedoch nicht ohne wortreiche und lautstarke Aussprache im Vorfeld der Abstimmung. Auf Grundlage eines Vorplanungskonzepts stimmten damals 19 der 28 anwesenden Gemeindevertreter für den Neubau, sechs waren dagegen und drei enthielten sich der Stimme.

Bürgermeister Thomas Rohrbach rechnet aktuell mit Baukosten von sechs bis sieben Millionen Euro. Allerdings sei dies natürlich abhängig von der weiteren Preisentwicklung im Baugewerbe. Er ist dennoch hoffnungsfroh, dass die Niederaulaer Feuerwehr ihr neues Domizil im Jahre 2025 beziehen werden kann.

Staatssekretär Sauer bezeichnete die Feuerwehr allgemein als Gruppe der wahren Helden. „Sie opfern viel Freizeit, stellen immer wieder ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis und müssen sich stetig fortbilden“, sagte Sauer. Die Gesellschaft benötige derart engagierte Menschen. „Ich hoffe, dass ihnen die Arbeit in der Feuerwehr die gebotene Anerkennung bringt und sie noch viel Freude am neuen Feuerwehrhaus haben werden“, so der Staatssekretär weiter.

Gemeindebrandinspektor Matthias Schenk verdeutlichte, dass sich Sauer um die Motivation der Niederaulaer Einsatzkräfte keine Sorgen machen müsse. So verfüge die Wehr Niederaula aktuell über 56 Aktive in der Einsatzabteilung, zwanzig Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr sowie 37 Lösch-Eulen. (Mario Reymond)

Auch interessant

Kommentare