Bürgermeister Jaritz legt Haushaltsplan vor

Breitenbach am Herzberg ist stolz auf gute Zahlen

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„Der beste Haushalt, den wir je hatten“: Bürgermeister Volker Jaritz (rechts) überreicht den Haushalt 2019 an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Jörg Schäfer. Das ausgeglichene Zahlenwerk wird nun in den Fraktionen beraten, bevor darüber im Parlament abgestimmt wird.

Breitenbach/H. Bürgermeister Jaritz hat einen ausgeglichenen Haushaltsplan fpr 2019 vorgelegt. Die Gemeinde rechnet sogar mit einem Überschuss von 231.000 Euro. 

 „Das ist der beste Haushalt, den wir je hatten“, stellte Breitenbachs Bürgermeister Volker Jaritz voller Stolz fest, bevor er das Zahlenwerk an Jörg Schäfer, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, überreichte.

Die Gemeinde Breitenbach erfülle damit alle Forderungen des neuen Finanzplanungserlasses des Landes, stellte Jaritz fest. Es gebe einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt, der sogar einen Überschuss erwirtschafte. Auch der Verpflichtung, einen Liquiditätspuffer anzulegen, komme die Gemeinde nach. Überdies, so erwähnte Jaritz, sei die Gemeinde Breitenbach eine der wenigen Kommunen im Kreis, die den Jahresabschluss für 2017 bereits fertig haben.

Der Ergebnishaushalt der Gemeinde ist mit einem Gesamtbetrag der Erträge auf 3,82 Millionen Euro festgesetzt, erläuterte anschließend die Fachfrau für Finanzen der Gemeindeverwaltung, Anke Asbar. Dabei werde ein Überschuss von 231 000 Euro erwirtschaftet.

Geplant sind Investitionen in Höhe von 860 000 Euro. Kredite sollen nicht aufgenommen werden. Die Steuerhebesätze in Breitenbach bleiben unverändert.

Investiert werden soll im Jahr 2019 in folgende Projekte: Die Bürgerbegegnungsstätte in Oberjossa (193.000 Euro), Projekte im Zuge der Wasserrahmenrichtlinie (200.000 Euro), ein neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Hatterode (98.000 Euro), abschließende Arbeiten an der Kupferstraße (92.450 Euro), ein Anbau an das Feuerwehrgerätehaus Oberjossa (59.000 Euro) und das Bürgerhaus in Breitenbach (55.000 Euro), um nur die größten Projekte zu nennen.

Aus der Hessenkasse erhält die Gemeinde Breitenbach 833.000 Euro. Da die Kreditverträge der Gemeinde so gestaltet sind, dass eine zusätzliche Tilgung nicht möglich ist, wird das Geld unter anderem für die Sanierung der Hersfelder Straße in Oberjossa (133.300 Euro), die Bürgerbegegnungsstätte sowie einen neuen Aufsitzmäher für den Bauhof investiert, erläuterte Anke Asbar.

In den kommenden Jahren wolle die Gemeinde dann deutlich weniger investieren, gab Jaritz einen Ausblick auf die Jahre 2020 bis 2022.

Neben dem Geld aus der Hessenkasse und anderen Zuschüssen erwartet die Gemeinde Breitenbach für 2019 1,2 Millionen Euro Einnahmen aus Steuern und Steuerähnlichen Erträgen sowie 890.000 Euro an Schlüsselzuweisungen.

Knapp 1,1 Millionen Euro gibt die Gemeinde wieder aus für Steuerzahlungen und Umlagen, unter anderem die Kreis- und Schulumlage.

Zuvor hatte Bürgermeister Jaritz über den Haushaltsvollzug 2018 berichtet. Es gebe keine Warnsignale auf irgendeine Schieflage, teilte er mit. Die Abstriche bei den Investitionen in diesem Jahr seien auf organisatorische Gründe zurückzuführen und würden 2019 in Angriff genommen.

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