Umbau bietet neue Chancen

Größere Räume in der Hephata-Holzwerkstatt wieder eröffnet

+
Freude über den gelungenen Umbau der Holzwerkstatt: von links Volker Jaritz, Judith Hoffmann, Kurt Dörrbeck, Birgit Wegener, Astrid Horny, Maik Dietrich-Gibhardt und Monika Ben-Hassine.

Breitenbach/H. – Nach dreijähriger Umbauzeit wurden die neuen Räumlichkeiten der Hephata-Holzwerkstatt in Breitenbach am Herzberg jetzt wieder eröffnet.

Eine Mensa, eine neue Aufteilung der Arbeitsbereiche und eine neue Fassadengestaltung: In der rund 2000 Quadratmeter großen Holzwerkstatt hat sich viel getan.

Gemeinsam mit Mitarbeitenden, Beschäftigten, Vertreterinnen von Diakonie und Landeswohlfahrtsverband, Breitenbachs Bürgermeister Volker Jaritz und Vertretern der am Bau beteiligten Firmen fand jetzt die Eröffnungsfeier statt. „Schön ist es geworden, ebenso ansprechend wie angemessen“, fasste Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt in seiner Begrüßung zusammen. Er gestaltete eine kurze Andacht zum Auftakt der Veranstaltung.

Für Hephata-Direktorin Judith Hoffmann sind Geruch und Atmosphäre in einer Schreinerei immer mit Wohlbefinden und glücklichen Momenten verbunden. Gerade in einer Zeit, in der die Zahl der Menschen mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen immer mehr zunehme, sei es wichtig, sinnstiftende Arbeit zu haben und zu bieten. „Wenn Arbeit Sinn macht, profitiert auch die Gesundheit.“

Umbauarbeiten erfolgten beim laufenden Betrieb

Astrid Horny, Regionalleiterin Hersfeld-Rotenburg und Vogelsbergkreis des Geschäftsbereichs Soziale Rehabilitation, richtete in ihrem Grußwort den Blick auf die Geschichte des Hauses und die Menschen, die dort arbeiten. Zum Schmunzeln brachte sie die Zuhörer mit einer ganz besonderen Bilanz der Umbauarbeiten: Alle Kabel, die im Gebäude verlegt wurden, vom Daten- bis zum Brandschutzkabel, ergeben aneinandergelegt dreimal die Strecke vom Herzberghaus bis zur Schreinerei. Horny hob besonders hervor, dass die Umbauarbeiten während des laufenden Betriebs erfolgten. Viel Applaus erhielt Andreas Hoene, Werkstatt-Beschäftigter, der zum Abschluss der Feierstunde ein selbstverfasstes Gedicht vortrug.

Die Eröffnungsfeier fand in der neuen Mensa im Erdgeschoss statt, neben dem beruhigten Bereich, eines der Kernstücke der Umbauarbeiten. Während die Mitarbeitenden und Beschäftigten in der Vergangenheit nie gemeinsam ihre Pausen verbringen konnten, weil die Räume zu klein waren, finden jetzt alle Platz in der Mensa. Die Gestaltung der Mensa war das Meisterprojekt von Hauswirtschaftsmeisterin Martina Krug.

Daneben ist ein beruhigter Bereich entstanden: Ohne dem Lärm der Sägen und anderen Maschinen. Eine Sitzecke mit Möbeln aus der Holzwerkstatt, Zugang zur Terrasse und Sanitärräumen gehören ebenfalls zu diesem Bereich. Im Rahmen des Umbaus ist ein Lackierraum entstanden und die Arbeitsbereiche wurden übersichtlicher gestaltet, zudem ist die Elektrik erneuert worden.

Kommentare