Gemeinde Breitenbach erhält 750.000 Euro aus der Hessenkasse

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Geht mit gutem Beispiel voran: Die Gemeinde Breitenbach/H. hat gut gewirtschaftet. Deshalb überreichte Hessens Finanzmini ster Dr. Thomas Schäfer (links) drei Förderbescheide an Bürgermeister Volker Jaritz.

Breitenbach/H. – Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer überreichte am Montag drei Förderzusagen in Höhe von 370.000 aus der Hessenkasse an Bürgermeister Volker Jaritz.

„Breitenbacham Herzberg ist die am häufigsten zitierte Gemeinde im Hessischen Landtag.“ Das versicherte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer am Montag der versammelten Gemeindevertretung, als er drei Förderzusagen in Höhe von 370 000 aus der Hessenkasse an Bürgermeister Volker Jaritz überreichte.

Breitenbach sei ein Führungsbeispiel für kommunale Realität. Die Hessenkasse hilft mit ihrem Investitionsprogramm Kommunen, die sparsam gewirtschaftet haben und so kommen der Gemeinde insgesamt 750 000 Euro vom Land zugute. Hinzu kommt eine Co-Finanzierung der Gemeinde in Höhe von 83 000 Euro, sodass Breitenbach insgesamt 833 000 Euro für verschiedene Projekte zur Verfügung stehen.

„Das Leben bezahlbar gestalten geht nur, wenn man auf Projekte wie die Hessenkasse zurückgreifen kann“, weiß Bürgermeister Jaritz, der sichtlich dankbar ist für die Zuwendung des Landes. Die Gemeinde kam zuletzt ohne Kassenkredite aus.

Indem Plichtaufgaben durch das eigene Personal erfüllt und die Bürger mit einbezogen wurden, konnten Projekte in der Gemeinde trotz geringer Finanzausstattung umgesetzt werden. Dies ist der Grund, weshalb Breitenbach/H. vom Investitionsprogramm der Hessenkasse unterstützt wird. Finanzminister Schäfer erklärte, dass Breitenbach als zweitkleinste Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bei der Entwicklung der Steuereinnahmen pro Einwohner in den vergangenen zehn Jahren unter dem Durchschnitt im Kreisvergleich sowie auch im Vergleich zu Gemeinden der gleichen Größenklasse gelegen habe. Es herrsche eine ungleiche Verteilung der Finanzmittel im Land und es werde nicht immer gelingen einen hundertprozentigen Ausgleich zu schaffen, so Schäfer weiter.

Mithilfe der übergebenen Fördermittel wurde bereits ein Rasentraktor für den gemeindlichen Bauhof angeschafft und die Hersfelder Straße in Oberjossa saniert. Weiterhin sollen dort die Bürgersteige erneuert und eine Bürgerbegegnungsstätte gebaut werden.

Volker Jaritz hat bereits weitere Ideen, wie die finanziellen Hilfen des Landes eingesetzt werden könnten. So seien Decken, Fenster und Türen der Friedhofshallen dringend sanierungsbedürftig und auch in touristische Attraktionen wie den Silbersee soll investiert werden. (lh)

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