Pferdefreunde haben Pläne

Reit- und Fahrverein Neuenstein arbeitet an mehreren Projekten in Obergeis

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Haben die nächsten Projekte des Reit- und Fahrvereins Neuenstein im Blick: Vorsitzender Dr. Harri Berndt und sein Vorstandskollege und Platzwart Bodo Brassel haben große Pläne. Nach einigen Neuanschaffungen – unser Bild zeigt sie mit neuen Stangen und einer neuen Wiesenschleppe, soll dort, wo die Markierung ist, eine Hecke gepflanzt werden. Auch fünf Bäume sind vorgesehen, um eine Auflage der Unteren Naturschutzbehörde für den Bau der Vereinshütte zu erfüllen.

Obergeis. Große Pläne hat der Reit- und Fahrverein Neuenstein für sein Vereinsgelände in Obergeis.

Nachdem vor einigen Jahren am Reitplatz eine Hütte errichtet wurde, in der der Verein Material wie Hindernisse, Bierbänke oder auch einen Kühlschrank aufbewahrt, soll nun ein Anbau für eine Toilette entstehen.

Zuerst jedoch, und das ist dem Vorsitzenden Dr. Harri Berndt ganz besonders wichtig, wollen die Vereinsmitglieder eine Hecke und fünf Bäume pflanzen. Denn das war damals die Auflage der Unteren Naturschutzbehörde für die Genehmigung des Baus im Naturschutzgebiet. Und bevor nun das nächste Bauprojekt mit einem sicher nicht ganz einfachen Genehmigungsverfahren in Angriff genommen wird, will der Verein die Auflagen für das vorherige Projekt erfüllen. Bis zum November sollen Hecke und Bäume gepflanzt sein, kündigt Berndt an. Bis dahin, so hofft er, werde es auch geregnet haben und der Boden wieder weicher sein.

Für den geplanten Toilettenanbau gebe es bereits Pläne, wie der möglichst umweltgerecht zu bewerkstelligen sei, erklärt der Vorsitzende.

Als kleiner Verein sei es für den Reit- und Fahrverein Neuenstein eine Herausforderung, die Mitglieder zu halten, erläutert Dr. Harri Berndt. Es gebe keine Halle, keine Stallungen, keine Möglichkeit, Pferde einzustellen und keine Schulpferde, sondern nur das Reitgelände im Geistal bei Obergeis. Der Verein bietet Lehrgänge, Turniere und gemeinsame Ausritte sowie gesellschaftliche Ereignisse an, wo die Mitglieder sich treffen und austauschen können Auch Reitunterricht gibt es.

Trotz der sportlichen Erfolge einiger Mitglieder, unter anderem von Meret Brassel, die auch große Turniere reitet, sieht Bernt die Ausrichtung des Vereins mehr zum Breitensport hin. Geplant sind unter anderem Lehrgänge für das Reiten im Gelände oder eine Gelassenheitsprüfung, die vor dem Trailritt am 30. September stattfindet. Dabei haben Reiter die Möglichkeit festzustellen, wie ihr Pferd mit plötzlichen Irritationen, Kindergeschrei, einem aufsteigenden Luftballon oder hupenden Autos umgeht und erhalten Tipps zur Arbeit mit dem Pferd. Auch einen Lehrgang fürs Kutschenfahren soll es geben. Auch einige Neuanschaffungen habe es in jüngster Zeit gegeben, sagen Dr. Berndt und sein Vorstandskollege Bodo Brassel. So wurden 20 neue Aluständer beschafft, die leichter auf den Reitplatz getragen werden können, als die bisherigen aus Holz. Dazu gibt es auch 20 neue Stangen für Hindernisse. Mit der ebenfalls neuen Wiesenschlappe kann der Reitplatz immer wieder geglättet werden, wenn er nach Turnieren oder durch den Reitbetrieb Löcher aufweist.

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