Tier flüchtete bei Neuenstein in ICE-Tunnel

Eigensinnige Kuh legt Bahnverkehr zwischen Kassel und Würzburg lahm

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Einen gefährlichen Fluchtweg hat eine Kuh in Neuenstein gewählt, die ausgebüxt war. Sie brachte den Bahnverkehr auf der ICE-Strecke zwischen Kassel und Würzburg zum Erliegen.

Die Kuh war am Mittwochabend gegen 21 Uhr beim Entladen eines Viehtransporters in Neuenstein (Kreis Hersfeld-Rotenburg) geflohen und lief in Richtung der ICE-Schnellfahrstrecke. Sie hielt sich auf den Gleisen auf und lief dann in den nahegelegenen Schickebergtunnel. Das teilt die Bundespolizeiinspektion Kassel mit.

Aus Sicherheitsgründen wurde die ICE-Strecke gesperrt. Mit vereinten Kräften konnten Bundespolizisten, Feuerwehr, der Viehhalter und der Notfallmanager der Deutschen Bahn die Kuh aus dem Tunnel treiben. Das eigensinnige Tier blieb aber weiter auf den Gleisen. Erst gegen 22.35 Uhr gelang es den Einsatzkräften, die Kuh einzufangen.

Der Streckenabschnitt war von 21 bis 22.35 Uhr gesperrt. Es kam zu erheblichen Verspätungen im Bahnverkehr. Elf Züge hatten insgesamt 242 Minuten Verspätung, heißt es im Bericht der Polizei.

Kartenansicht: Neuenstein

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