Neue Halle ist rund 3000 Quadratmeter groß

Mehr Platz für Paletten: Richtfest bei IDS in  Neuenstein

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Das Richtfest für die neue, rund 3000 Quadratmeter große Halle der Firma IDS in Neuenstein feierten am Freitagnachmittag auch IDS-Geschäftsführer Dr. Michael Bargl, Bauleiter Norman Muster von der Firma Räuber, Bürgermeister Walter Glänzer und IDS-Bereichsleiter Elmar Buss (von links).

Der Logistiker IDS baut in Neuenstein eine neue rund 3000 Quadratmeter große Halle - denn das Geschäft boomt. 

„Die Feierstunde hat geschlagen, nach vielen arbeitsreichen Tagen“ – mit diesem Richtspruch des Bauleiters Norman Muster von der Firma Räuber wurde am Freitagnachmittag in Neuenstein die Fertigstellung des Rohbaus einer neuen rund 3000 Quadratmeter großen Halle für den Logistiker IDS gefeiert. Die neue Halle wird „händeringend“ erwartet, berichtete IDS-Geschäftsführer Dr. Michael Bargl, denn das Geschäft boomt.

IDS steht für „Interessengemeinschaft der Spediteure“, ist Deutschlands größtes Stückgutnetzwerk und betreibt seit 16 Jahren sein Verteilzentrum an der A 7. 75 Mitarbeiter arbeiten in dem HUB. Rund 5500 Paletten und Pakete aus den 49 IDS-Depots in ganz Deutschland werden hier Nacht für Nacht umgeschlagen. „Dann ist die Halle dicht und hier geht nichts mehr“, sagte Bargl. Seit der Gründung vor 16 Jahren habe sich das Warenaufkommen mehr als verdoppelt.

Deshalb habe sich IDS vor eineinhalb Jahren für einen Neubau entschieden und rund sechs Millionen Euro in das Vorhaben investiert. Vor allem das Genehmigungsverfahren sei auch wegen der naturschutzrechtlichen Belange kompliziert gewesen. Auf den Winterschlaf der Haselmäuse sei ebenso Rücksicht genommen worden wie auf die Feldlerche, für die eigens ein 1000 Quadratmeter großer Schutzstreifen angelegt wurde. „Alle waren zwar sehr willig, aber es ging nicht schneller.“

Dafür haben die beteiligten Baufirmen unter Leitung des Bad Hersfelder Unternehmens Räuber dann umso schneller gearbeitet. Allein 42.000 Kubikmeter Erde mussten dafür in rund 4000 Lastwagen abtransportiert werden, denn für die Halle musste auch ein Stück von einer Böschung abgetragen werden. „Alle kontroversen Probleme wurden partnerschaftlich gelöst“, berichtete Bauleiter Muster in seiner Rede und dankte ebenso wie Geschäftsführer Bargl allen Beteiligten und ganz besonders der Gemeinde Neuenstein für die gute Zusammenarbeit.

Bis Juli soll nun der Endspurt aller Baufirmen gelingen, damit die dringend benötigte neue Halle in Betrieb genommen werden kann. (kai)

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