Zu Scheunenbrand und Unfall alarmiert

Feuerwehrtag in Untergeis: Übung an mehreren Orten

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Gemeindefeuerwehrtag in Untergeis: Noch stand die Wasserversorgung zu der „brennenden“ Scheune (linker Bildrand) nicht. Die Atemschutzgeräteträger waren aber schon bereit zur Personenrettung.

Gleich an mehreren Orten und mit zwei Szenarien waren die Einsatzkräfte beim Neuensteiner Gemeindefeuerwehrtag in Untergeis beschäftigt. 

„Scheunenbrand im Eichweg in Untergeis, Personen im Gebäude“, hieß es in der Meldung, mit der die Feuerwehren aus Raboldshausen und Salzberg am Freitagabend um 19 Uhr alarmiert wurden.

Mit gleichem Inhalt wurden nur wenige Minuten später die Feuerwehren Gittersdorf und Saasen in Bewegung gesetzt – mit dem Auftrag von der Geis über die Straße „An den Erlen“ mittels einer „Langen Wegstrecke“ die Wasserversorgung bis zur Einsatzstelle aufzubauen.

Und als wäre dies nicht schon genug, mussten weitere zehn Minuten später die Feuerwehren aus Untergeis und Mühlbach zu einem Verkehrsunfall in die Hauptstraße in Untergeis ausrücken. Hier war ein Personenwagen unter einen Traktor gefahren, eine Person war eingeklemmt.

Das war das Szenario, das sich die Untergeiser Feuerwehr mit Wehrfürer Norbert Meckbach an der Spitze anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages am vergangenen Wochenende ausgedacht hatte. Rund eine Stunde dauerte die Alarmübung an den verschiedenen Schauplätzen, was zumindest den Beobachtern und Zuschauern die Verfolgung der Übung nicht gerade leichter machte.

Eine eingeklemmte Person mussten die Feuerwehrleute aus Untergeis und Mühlbach am Freitagabend aus diesem Pkw befreien.

Wer Pech hatte, war immer gerade dort, wo wenig passierte, der Aufbau der Wasserversorgung fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und das am Ende die Strahlrohre trocken blieben, sorgte auch nicht unbedingt für Begeisterung. Immerhin, die rund 50 Einsatzkräfte gaben sich Mühe, ihr Können unter Beweis zu stellen und nachdem alle Personen gerettet und dem DRK beziehungsweise der Bergwacht übergeben worden waren, lockte ein gemütliches Beisammensein im Gerätehaus mit angebautem Festzelt.

Nachdem am Samstagmorgen dann die Jugendlichen ihre Wettkämpfe in Form eines Orientierungsmarsches mit mehreren Stationen absolviert hatten, traf man sich hier um 18 Uhr erneut zu einem Blaulicht-Gottesdienst mit Pfarrerin Susanne Leinweber, ehe wieder Gemütlichkeit mit Livemusik angesagt war.

Der Sonntagmorgen bescherte den Einsatzkräften bereits um sieben Uhr eine Orientierungsfahrt, am Nachmittag traf man sich dann noch einmal im Gerätehaus zur Siegehrung, mit der das Fest dann auch allmählich ausklang. (lö)

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