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Mehrere hundert Liter Diesel auf der A7 ausgelaufen

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Mehr als 50 Säcke Ölbindemittel streuten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren auf die Autobahn.
Mehr als 50 Säcke Ölbindemittel streuten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren auf die Autobahn. © Yulyia Krannich/TV-News Hessen

500 bis 600 Liter Dieselkraftstoff sind am Dienstagmorgen auf der A 7 zwischen Bad Herfeld/West und Homberg/Efze aus dem Tank eines Sattelzugs ausgelaufen.

Neuenstein - Der 54-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus Hilter am Teutoburger Wald war gegen 3.15 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der A7 in Richtung Norden unterwegs. Etwa einen Kilometer vor dem Parkplatz Fuchsrain fuhr der Fahrer über eine auf der Fahrbahn liegende Aufstiegsleiter, die wohl ein anderer Lkw verloren hatte. Durch den heftigen Aufprall wurde der Tank der Sattelzugmaschine aufgerissen. Der Kraftstoff floss auf den rechten und den mittleren Fahrstreifen.

Die Leiter wurde dann auf den linken Fahrstreifen geschleudert, wo ein 29-Jähriger aus Bremen mit seinen VW T-Cross nicht mehr ausweichen konnte. Auch sein Fahrzeug wurde beschädigt und verlor Kraftstoff.

Beide Fahrer konnten noch bis zum etwa 500 Meter entfernten Parkplatz Fuchsrain fahren. Gleichzeitig alarmierten sie Feuerwehr und Autobahnpolizei. Von der Autobahnpolizei wurde umgehend die A7 in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt und die Feuerwehren aus Bad Hersfeld und Kirchheim musste eine Ölspur von ca. einem Kilometer abstreuen. Nach Angaben des Fahrers sind zwischen 500 und 600 Liter Kraftstoff ausgelaufen, die von der Feuerwehr mit über 50 Säcken Ölbindemittel abgestreut wurden. Die Autobahnmeisterei Hönebach war ebenfalls im Einsatz.

Auch die untere Wasserbehörde wurde von der Feuerwehr alarmiert, da Dieselkraftstoff in die Kanalisation gelaufen war. Nach zwei Stunden konnte von der Autobahnpolizei der linke von drei Fahrstreifen wieder freigegeben und der Verkehr an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden. Zwischenzeitlich hatte sich ein Stau von über fünf Kilometern gebildet. Für die endgültige Reinigung der Fahrbahn muss eine Spezialfirma für Ölspurbeseitigung beauftragt werden.

Den Sachschaden beziffert die Autobahnpolizei auf etwa 5000 Euro. Die Höhe der Reinigungskosten ist noch nicht bekannt. (red/yk/zac)

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