Zwei neue Löschfahrzeuge

Ludwigsau ist einsatzbereit: Gemeindefeuerwehrtag mit Fahrzeug-Übergabe

Das Bild zeigt einige offizielle Gäste vor den beiden neuen Feuerwehrfahrzeugen der Ludwigsauer Wehr.
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Offizielle Übergabe der beiden neuen Fahrzeuge mit Landrat Torsten Warnecke, stellvertretendem Wehrführer Friedlos Christoph Knoth, Wehrführer Friedlos Andreas Lehn, Bürgermeister Wilfried Hagemann, Pfarrer Christoph Rode, stellvertretendem Wehrführer Löschgruppe 1/Meckbach Robert Apel, Ortsvorsteher Meckbach Mathias Fey, Holger Möller vom Brandschutzaufsichtsdienst des Landkreises, Gemeindevertretungsvorsitzendem Patrick Kuhn und dem 2. stellvertretendem Gemeindebrandinspektor Sebastian Lehn (von links).

In gleich mehrfacher Hinsicht bedeutsam war der von gutem Wetter begünstigte und bestens besuchte Gemeindefeuerwehrtag der Gemeinde Ludwigsau.

Friedlos - Zum einen war die im und vor dem Feuerwehrgerätehaus in Friedlos mit Corona-Impfung und Musik über die Bühne gehende Veranstaltung – wenn man den gesamten Landkreis und den Verlauf der Corona-Pandemie vor Augen hat – der erste richtige Gemeindefeuerwehrtag seit Langem, wie von vielen Gästen betont wurde.

Zum anderen war der eigentlichen Zusammenkunft am Sonntag die offizielle Übergabe von zwei bestens ausgestatteten Löschfahrzeugen am Samstag vorgeschaltet. Ein LF 10 KatS im Gesamtwert von 218 877 Euro ging an die Löschgruppe 1 (Mecklar/Meckbach), ein LF 20 im Gesamtwert von 405 920 Euro an die Löschgruppe 2 (Friedlos/Reilos). In Anwesenheit von Landrat Torsten Warnecke, der erstmals in offizieller Mission in Ludwigsau war, und Pfarrer Christoph Rode, der den Feuerwehrleuten für ihren nicht hoch genug einzuschätzenden Dienst an den Menschen den Segen Gottes erteilte, war es Bürgermeister Wilfried Hagemann eine große Freude, den Verantwortlichen der Wehren die Fahrzeugschlüssel zu überreichen. Natürlich nur symbolisch, denn die vom Land mit jeweils rund 100 000 Euro mitfinanzierten Fahrzeuge, die zwei weit über 20 Jahre alte Fahrzeuge ersetzen, sind schon vor einigen Monaten nach Mecklar und Friedlos geholt worden.

Vom Kreisjugendfeuerwehrwart Ausgezeichnete: Bürgermeister Wilfried Hagemann, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Werner, Lukas Nöding, Jens Rohrbach, Melanie Fuchs, Florian Rudolph, Dennis Gleim, Laura Burgheim und Selina Ziehn.

Der Rathauschef würdigte das ehrenamtliche Engagement der 1036 Ludwigsauer Feuerwehrmitglieder, von denen 295 den Einsatzabteilungen angehören, 78 den Jugendwehren und 26 den Bambinigruppen. „Es muss gutes Personal und gute Technik da sein, um optimal zu helfen“, hob Hagemann hervor. Das habe sich die Gemeinde auf die Fahnen geschrieben, und das gelte ganz speziell auch für den inzwischen zu 100 Prozent vermarkteten Industriepark Mecklar/Meckbach, an dessen Rand sich die Gemeinde ein Grundstück für den Bau eines neuen Feuerwehrstützpunkts gesichert habe. „Alle vor Ort ansässigen Unternehmen haben uns zugesichert, dass sie uns unterstützen werden, wenn es so weit ist“, berichtete Hagemann.

Angesichts diverser in der Gemeinde „auf Rot gesetzter“ Gerätehäuser appellierte der Bürgermeister an die nach Friedlos gekommenen Landtagsabgeordneten Lena Arnoldt (CDU) und Karina Fissmann (SPD), sich dafür einzusetzen, dass den Gemeinden nicht immer neue Vorschriften gemacht werden: „Für den ländlichen Raum können nicht die gleichen Maßstäbe und technischen Richtlinien gelten wie für den städtischen.“ Dem versprachen die beiden Politikerinnen nachzukommen. In ihren Grußworten lobten sie das großartige Engagement der Feuerwehrleute und die Wichtigkeit der Feuerwehr bei der Organisation von Veranstaltungen sowie bei der Vermittlung von Werten.

Die Grüße der Gemeindevertretung übermittelte deren neuer Vorsitzender, Patrick Kuhn, die des Brandschutzdienstes des Landkreises Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger, der mit Unterstützung zahlreicher Führungskräfte zahlreiche Auszeichnungen vornahm und der der Kommune ein großes Kompliment machte: „In Ludwigsau braucht man sich über die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge keine Gedanken zu machen. Es ist alles in Ordnung!“ (Wilfried Apel)

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