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Ludwigsau: Bürgermeisterkandidat Martin Grebe verzichtet auf Unterstützung

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Martin Grebe kandidiert als unabhängiger Bewerber für das Amt des Bürgermeisters in Ludwigsau
Martin Grebe © privat

Ludwigsau. Der Ludwigsauer Bürgermeisterkandidat Martin Grebe will es offenbar ganz ohne parteipolitische Unterstützung schaffen. Er bittet sowohl die SPD als auch die Bürger für Ludwigsau (BfL), von einer eventuellen Unterstützung abzusehen.

Entsprechende Schreiben schickte er am Wochenende an beide im Gemeindeparlament vertretenen Fraktionen.

Dazu bewogen habe ihn die Samstagskolumne in der Hersfelder Zeitung "Probleme, Krach und Glück", in der es unter anderem um Krach hinter den Kulissen der BfL und Kritik am amtierenden Bürgermeister Thomas Baumann geht.

"Seit vielen Jahren bietet Ludwigsau in der Öffentlichkeit den Eindruck von Zerstrittenheit und Stillstand. Parteipolitisches Taktieren und öffentlich ausgetragener Streit liegen mir völlig fern", schreibt Grebe. In einer zänkischen und missgünstigen Atmosphäre werde es nicht gelingen, Menschen zur Mitarbeite zu gewinnen. 

Er stehe für das genaue Gegenteil der derzeitigen politischen Auseinandersetzung und trete unter der Prämisse "Kein weiter so" an. "Als Bürgermeister unserer Gemeinde werde ich auf alle politischen Parteien und Gruppierungen zugehen und um eine gute, zukunftsorientierte Zusammenarbeit werben, vollkommen unabhängig von Parteizugehörigkeiten." Zudem wolle er die Bürger viel stärker als bisher in Entscheidungsfindungen einbinden.

"Selbst wenn es mir Nachteile bereiten sollte, werde ich meine parteipolitische Unabhängigkeit auf jeden Fall erhalten", so der 45-Jährige aus Rohrbach, der einen "absolut fairen Wahlkampf" führen will. Er betont außerdem, seine Entscheidung unabhängig von handelnden Personen oder Ursachen der aktuellen Auseinandersetzung getroffen zu haben. (red/nm)

Martin Grebe kandidiert in Ludwigsau

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