Übergabe von Förderverein an Altenhilfezentrum

Freude über neues Gartenhaus im Altenhilfezentrum Reilos

Geräumig, hell und freundlich gestrichen, mit schickem Fußboden, Glasschiebetüren und breitem Vordach: Das vom Förderverein des Reiloser Altenhilfezentrums gestiftete neue Gartenhaus kann sich sehen lassen, worüber sich bei der offiziellen Übergabe von links Schriftführer Wolfgang Weber, stellvertretender Vorsitzender Karl Scholz, Heimleiter Ernst-Olaf Mende, Erika Braun, Vorsitzende Dagmar Scheer, Kassiererin Conny Haag, Gerhard Reinmöller, Albert Weber sowie Bewohnerinnen und Pflegerinnen und Betreuerinnen freuten.
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Geräumig, hell und freundlich gestrichen, mit schickem Fußboden, Glasschiebetüren und breitem Vordach: Das vom Förderverein des Reiloser Altenhilfezentrums gestiftete neue Gartenhaus kann sich sehen lassen, worüber sich bei der offiziellen Übergabe von links Schriftführer Wolfgang Weber, stellvertretender Vorsitzender Karl Scholz, Heimleiter Ernst-Olaf Mende, Erika Braun, Vorsitzende Dagmar Scheer, Kassiererin Conny Haag, Gerhard Reinmöller, Albert Weber sowie Bewohnerinnen und Pflegerinnen und Betreuerinnen freuten.

Der Förderverein des Reiloser Altenhilfezentrums hat den Bewohnern ein neues Gartenhaus gestiftet, welches jetzt offiziell übergeben wurde.

Reilos – Das Wetter war nicht gerade berauschend, und mit Maske ließ es sich auch nicht besonders gut feiern. Dennoch war die Übergabe des vom Förderverein des Reiloser Altenhilfezentrums finanzierten neuen Gartenhauses an die Einrichtung ein freudiges Ereignis.

Trotz Nieselregens hatte sich eine kleine Gemeinde zusammengefunden, um bei der feierlichen Übergabe zugegen zu sein: Bewohnerinnen, Pflegerinnen und Betreuerinnen, Heimleiter Ernst-Olaf Mende und Mitglieder des Fördervereins, allen voran die beiden Vorstandsmitglieder Pfarrerin Dagmar Scheer und Karl Scholz.

Die seit einiger Zeit in Fulda tätige Telefonseelsorgerin berichtete, dass man vor zwei Jahren die Idee gehabt habe, die vor dem Heim stehende alte Hütte durch etwas Neues und Schönes zu ersetzen. Vor Augen geschwebt habe den Vereinsmitgliedern, dass etwas für die Kontaktpflege innerhalb der Bewohnerschaft getan werden sollte, und dass darüber hinaus die Möglichkeit geschaffen werden sollte, an einer weiteren Stelle die sozialen Kompetenzen der Pflegebedürftigen unter Anleitung des Pflegepersonals zu erhalten oder sogar zu verbessern. Karl Scholz habe sich umgesehen und in Remsfeld bei der Holzbaufirma Butenas ein Haus mit verschiebbaren Glastüren entdeckt, durch das man von innen nach außen schauen könne. Schnell sei klar gewesen, dass es gerade das sein soll, und dann sei es auch schon losgegangen. Das Heim habe auf nicht ganz unproblematischem Untergrund die Bodenplatte aufbringen lassen, Karl Scholz sei bei der Montage des Hauses zugegen gewesen, die Elektroarbeiten habe Schriftführer Wolfgang Weber erledigt, für die Verlegung des Fußbodens habe man Albert Grebe gewinnen können, und last but not least seien Scholz und Weber in ehrenamtlicher Mission Innen- und Außen-Anstreicher vom Dienst gewesen.

Wie die scheidende Vereinsvorsitzende erklärte, habe die Corona-Pandemie einerseits dafür gesorgt, dass sich die offizielle Übergabe des Gartenhauses, für das man an vielen Sonntagen und bei vielen Festen Kaffee und Kuchen verkauft und lange gespart habe, immer weiter verzögert habe. Andererseits sei der geräumige Bau schon während des Kontaktverbots von Heimbewohnern und Verwandten als Treffpunkt – und damit ganz im Sinne der Stifter – genutzt worden.

Nach Übergabe einer Übertragungsurkunde und Anbringung einer Erinnerungsplakette bedankte sich Heimleiter Ernst-Olaf Mende bei dem von 34 Mitgliedern getragenen Verein für das tolle Geschenk, das er nach Aufstellung des Glockenturms und Anlegung des Gartens der Sinne als drittes „Großprojekt“ des Vereins einordnete. „Wir werden es eifrig nutzen“, versprach er, „in ihm vorlesen, Musik hören, und im Winter bei Feuerschein Punsch trinken und den Schnee betrachten.“

Im Anschluss lud er alle Anwesenden zu einem gemütlichen Beisammensein ein. (Wilfried Apel)

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